Zugunglück in Tschechien: Fünf Soldaten einer US-geführten Spezialeinheit getötet
- Militärtransporter stieß mit Schnellzug zusammen
- Opfer gehörten zu Sondereinheit für Afghanistan
Bei einem Zugunglück in Tschechien sind fünf Soldaten einer Spezialeinheit getötet worden, die im Rahmen der US-geführten Mission "Enduring Freedom" in Afghanistan eingesetzt war. Nach Angaben des Sprechers des tschechischen Militärgeheimdienstes, Ladislav Sticha, stieß der Militärtransporter Donnerstag früh in der Nähe der Stadt Prostejov, etwa 200 Kilometer östlich von Prag, mit einem Schnellzug zusammen. Die fünf Soldaten starben auf der Stelle, mindestens sieben weitere Menschen, darunter auch der Zugführer, wurden verletzt.
Laut Sticha dienten die Soldaten selbst nicht in Afghanistan. Sie seien auf dem Rückweg von einer Militärübung zu ihrer Kaserne in Prostejov gewesen, als ihr Transporter mit dem Zug kollidierte. Die Ursache für das Unglück stand zunächst nicht fest: Ein Sprecher der Bahnaufsicht sagte der tschechischen Nachrichtenagentur CTK, die Signalanlagen hätten normal gearbeitet.
Zwei Tote bei Absturz eines Kampfflugzeuges
Beim Absturz eines Kampfflugzeugs der Bundeswehr in Oberbayern sind die beiden Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Bundeswehr-Suchkräfte fanden die Leichen, teilte ein Polizeisprecher in Fürstenfeldbruck am Donnerstag mit. Der Tornado war gegen 14.30 Uhr in einen Wald bei Kaufering östlich vom Lech gestürzt. Die Ursache für den Absturz ist noch unklar.
Das Flugzeug vom Typ PA200 hatte sich auf einem Übungsflug befunden. Es war vom Fliegerhorst Lagerlechfeld gestartet und sollte dort auch wieder landen. Nähere Angaben zu den verunglückten Soldaten konnte die Polizei noch nicht machen.
(apa)
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