Samstag, 11. Dezember 2004

Haider im "profil"-Interview: "Scheuch wäre hervorragender Innenminister"!

  • Im Vergleich zu Strasser sei "sogar Caspar Einem ein Sonnyboy für die Exekutive" gewesen

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" bekräftigt Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider die FPÖ-Forderung nach dem Innenministerium: "Es wäre konsequent, die Ressortagenden neu aufzuteilen." Der derzeitige FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch wäre ein hervorragender Innenminister.

Auf die Frage, ob er nicht selbst Ambitionen auf das Amt habe, sagt Haider: "Ich wäre sowieso der Beste. Aber ich bin an Kärnten gebunden. Da müsste Wolfgang Schüssel schon ein dringendes Gesuch an mich richten."

Über den Rücktritt von Innenminister Ernst Strasser ist Haider erfreut: "Was Strasser heuer in der Asylpolitik aufgeführt hat, war nicht mehr erträglich - ein Softie, der sich plötzlich um 180 Grad dreht." Wie die Personalvertretungswahlen bewiesen hätten, habe Strasser das Vertrauen seiner eigenen Mitarbeiter verloren. Der Kärntner Landeshauptmann gegenüber "profil": "Dagegen war ja sogar Caspar Einem ein Sonnyboy für die Exekutive." Der "Herz-Jesu-Politiker" Strasser werde nun seine Sünden zu beichten haben, weil er gemeinsam mit der Caritas Drogendealer geschützt habe. "Wegen Strasser haben wir 10.000 Scheinasylanten mehr in unserem Versorgungssystem", so Haider.

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von "profil"!

11.12.2004 09:01