Nazi-Töne & unglaubliche Erniedrigungen:
Folter-Opfer packen im NEWS-Interview aus
- Bruder eines Ausbildners schoss 'Rebellen' ins Gesicht
- PLUS: Schock-BILDER der "Geiselnahme" in Freistadt!
·DIE BILDER: Folter beim Bundesheer!
Schock-Video über Miss- handlungen bei der Armee
·Bundeswehr: In 18 Fällen wird ermittelt
Schwere Misshandlungen mit Strom und Schlägen
·Heer: Beschwerde-kommission ist aktiv
Rekrut deckt auf: Übung war eine "Grenzerfahrung"
·Soldat: Übung war
"Grenzerfahrung"
Misshandelter Rekrut spricht über 'Geiselnahme'
·"Folter"-Bericht der
Kommission fertig!
Minister Platter: "Jetzt sind die Gerichte am Zug"
Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe ein Exklusiv-Interview mit Michael Kortas, einem der Folter-Opfer des Bundesheer-Skandales von Freistadt. Kortas packt dabei über Nazi-Töne der Ausbildner, ausländerfeindliche Sprüche und unglaubliche Erniedrigungen aus.
Kortas, der während seines Grundwehrdienstes Widerstand gegen die Schikanen der Ausbildner leistete, wurde bereits am Tag des Abrüstens von einem Bruder eines Ausbildners mit einer Gotcha-Pistole unmittelbar vor der Freistädter Tilly-Kaserne ins Gesicht geschossen. Die Causa war unter der Aktenzahl 11 St 320/04 in Linz gerichtsanhängig, der Schütze wurde erst vor kurzem zur Zahlung von Schmerzensgeld verurteilt. Zudem beschlagnahmten die Ermittler der Exekutive beim Schützen und seinem Mittäter Munition aus Heeresbeständen. In der Einvernahme begründen die Täter den Schuss-Anschlag damit, dass Kortas ein "Kameradenschwein" gewesen sei, da sie wegen ihm "mehr Dienste schieben" hätten müssen.
Der Akt der Gendarmerie und der Staatsanwaltschaft wurden schon vor einem halben Jahr dem Landesmilitärkommando übergeben - trotzdem wurde der Folter-Skandal nicht aufgedeckt.
Zudem musste ein Grundwehrdiener, dessen Eltern NEWS ein Interview gaben, kurz nach den brutalen Folterungen vom 8. Oktober 2003, aus gesundheitlichen Gründen seinen Dienst quittieren. Der Sportstudent war zuvor der bei der Stellung zweitbester aller Rekruten bei der körperlichen und geistigen Bewertung. Die Eltern: "Es war nötig unseren Sohn so schnell wie möglich herauszubekommen. Dabei war unser Sohn nicht der Einzige, der damals krank wurde." Auch diese Fakten sind dem Heer seit Mitte Oktober 2003 bekannt.
NEWS veröffentlicht zudem zahlreiche neue, besonders brutale Fotos von den Folter-Attacken der Ausbildner. Auf den neuen Bildern ist auch ein Ausbildner zu sehen, der sich bei der Folter-Aktion als besonderer Scharfmacher hervortut. Er wurde bis zu Redaktionsschluss von NEWS nicht suspendiert und absolviert derzeit die Militärakademie in Wiener Neustadt.
Noch mehr Infos finden Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
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