20 Jahr-Jubiläum: "Weihnachtsfriede" in Hainburg nach Notbremse von Sinowatz
- Der Anfang vom Ende des Kraftwerksprojektes
- PLUS: Alle Infos zur Besetzung der Donau-Auen!
·Chronologie: Das war die Aubesetzung
DURCHKLICKEN: Die Ereignisse im Detail!
·Kräuterkochkurse und Vogelstimmen
Bilder: Frühlings-Ausflüge in die Donau-Auen
·"Projekt Hainburg" und die Folgen
Was der Protest wirklich bewirkte und veränderte
·Au-Besetzung 1984:
Keine Reue zu sehen
Blecha würde die Au wieder stürmen lassen
Heute vor 20 Jahren: Bundeskanzler Fred Sinowatz (S) zieht am 21. Dezember 1984 im Konflikt um die Hainburger Au die Notbremse. Der Regierungschef verkündet nach den tätlichen Auseinandersetzungen um das für Rodungen vorgesehene Areal vom 19. Dezember 1984 einen "Weihnachtsfrieden" und einen vorläufigen Stopp der Arbeiten.
Am 2. Jänner 1985 untersagt der Verwaltungsgerichtshof den Baubeginn für das umstrittene Donaukraftwerk, weil der Wasserrechtsbescheid nicht nachvollziehbar sei. Zwei Tage später - am 4. Jänner 1985 - verordnet Sinowatz eine "Nachdenkpause" zu dem Projekt, das schließlich endgültig ad acta gelegt wird. Am 28. November 1996 genehmigte der österreichische Nationalrat schließlich die Errichtung des Nationalparks Donau-Auen. (apa/red)
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