Mittwoch, 1. Dezember 2004

Gütezeichen offiziell anerkannt: Qualität der Tourismusbetriebe wird nun überprüft

  • Bereits über 30 heimische Betriebe wurden zertfifiziert
  • Erstmals einheitliche Kriterien für Wellnessbetriebe

Seit dieser Woche ist das neue Qualitätsgütezeichen "Best Health Austria" für den Gesundheitstourismus nunmehr "amtlich". Es bietet eine absolute Novität: Aufgrund der Zertifizierung durch die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Qualität (ÖQA) werden die Qualitätskriterien von "Best Health Austria" erstmals von einer unabhängigen Stelle überprüft.

In weiterer Folge wird das Gütezeichen inklusive des Austria Gütezeichens vergeben. Die Zertifizierungen werden von allen Mitgliedsstaaten der EU sowie von den Vertragsstaaten des EWR anerkannt.

Österreich hat Pionierrolle
Wie Christopher Gruber, Geschäftsführer von Best Health Austria, hervorhebt, übernehme Österreich eine Pionierrolle im europäischen Gesundheitstourismus. Bereits über dreißig österreichische Betriebe wurden im Rahmen des Qualitätsgütezeichens "Best Health Austria" zertfifiziert oder sind im Rahmen des Prüfprozesses knapp vor Verfahrensende. Sie werden, so Gruber, von der EU-weiten Anerkennung profitieren und mithelfen, den qualitativ hochwertigen Gesundheitstourismus in Österreich "in den Köpfen der EU-Bürger zu verankern". Damit gebe es im bisherigen "Wellness-Kriteriendschungel" Orientierung, Leistungssicherheit und eine unabhängige Qualitätsbeurteilung."

Qualität ist sichtbar
Die Best Health Austria Gesellschaft für Gesundheitstourismus bietet dem heimischen Gesundheitstourismus mit dem Gütezeichen ein Qualitätssicherungsprogramm, das den Unterschied zwischen guten Betrieben und Trittbrettfahrern auch für Konsumenten sichtbar macht. Erstmals werden damit staatlich anerkannte Qualitätskriterien für den bisher ungeregelten Bereich der Wellness- und Gesundheitshotellerie eingeführt. Die Gesellschaft ist Entwicklerin des Qualitätsgütezeichens Best Health Austria. (red)

1.12.2004 16:03