Granatäpfel helfen gegen Herzinfarkt: Ein Glas Saft pro Tag senkt bereits das Risiko
- Keine Frucht enthält mehr gesunde "Radikalfänger"
- PLUS: Alle Infos rund um das gesunde & exotische Obst
·Ernährungsberater geben Wintertipps
Wie Äpfel & Co. Sie jetzt fit und auch gesund halten
·Walnüsse tun Herz und dem Gaumen gut
Die Herzgesundheit wird äußerst vielfältig gefördert
·Viereckige Tomate mit viel Geschmack
Exote im Obstregal: Infos rund um die Kaki-Frucht
Ein Glas Granatapfelsaft täglich reduziert bereits das Herzinfarkt-Risiko deutlich. Zu diesem Schluss kommt der israelische Forscher Michael Aviram vom Ramban Medical Center in Haifa. Granatäpfel haben nach den jüngsten Studien die meisten Radikalfänger, dreimal mehr als Rotwein oder Grüner Tee. Alles Infos rund um die gesunde und exotische Frucht lesen Sie hier.
Antioxidantien, auch Radikalfänger genannt, sind Stoffe, die freie Radikale neutralisieren. Zu den Antioxidantien zählen etwa die Vitamine C und E, Beta-Carotin sowie die Mineralstoffe Selen, Kupfer und Zink. Durch das Abfangen der freien Radikale wird nach gängiger Lehre das Krebsrisiko reduziert.
Gesunde Exoten
Zusätzlich dazu finden sich in den Granatäpfeln auch große Mengen an den Vitaminen A, C und E sowie Eisen. Die Granatäpfel, die von Spanien bis Kalifornien fast überall gezüchtet werden, waren bereits in der Antike ein Symbol für Geburt, ewiges Leben und Tod. Gründe dafür war die blutrote Farbe des Fruchtfleisches. Die spanische Stadt und Provinz Granada ist nach dieser Frucht benannt, sogar im Staatswappen ist der Granatapfel präsent.
Lagerung
Granatäpfel reifen nicht nach, d.h. sie müssen reif und verzehrbar geerntet werden. Reife Früchte erkennt man an einem metallischen Klang, überreife brechen sehr leicht auf. Geerntete Granatäpfel sind im Kühlschrank sogar mehrere Monate haltbar. Die Früchte können dabei etwas einschrumpeln, halten das Innere aber saftig frisch. Ein Grund ist die relativ dicke, ledrig-wachsige Schale. Granatäpfel sind gelblich-braun, gelborangefarben oder dunkelrot, das Fruchtfleisch kann rosafarben bis tiefrot sein. In jedem Fall sollte die Schale gut ausgefärbt sein.
Verzehr & Geschmack
Aus den halbierten Granatäpfeln kann man die einzelnen Samengebilde mit Gabel oder Löffel herauslöffeln. Gerne werden die süß-säuerlich schmeckenden Granatäpfel zum Nachtisch gegessen. Die Samen sind äußerst saftig und noch von einer dünnen Haut umgeben, die sie vor dem Auslaufen schützt. Aus der Frucht läßt sich ein purpurner Saft pressen. Aus dem mit Zucker gekochten Saft erhält man einen Granatapfelsirup, auch "Grenadine" genannt, der in Cocktails verwendet wird. Die dunkelroten Samen eignen sich zur Dekoration von Pudding oder Eis. (red)
Verrat im Vatikan14:42
Komplizen gesuchtItalienischer Kardinal wird verdächtigt. Weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
