Montag, 29. November 2004

Apfel schützt vor Alzheimer & Parkinson: Wie man damit sein Gehirn in Schwung hält

  • Studie: Chemikalie in Äpfel schützt unsere Gehirnzellen
  • Äpfel sollen auch bei Krebs und Herzleiden helfen

Eine Gruppe von Chemikalien in Äpfeln schützt das Hirn vor Schäden, die neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson auslösen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Cornell Universität.

Die Studie zeigt, dass der Konsum eines zusätzlichen Apfels pro Tag nicht nur das Krebsrisiko reduziert, wie schon frühere Studien bewiesen haben, sondern auch bioaktive Komponenten zur Verfügung stellt, die eine wichtige Rolle bei der Minderung des Risikos für neurodegenerative Störungen spielen", sagte Chang Y. Lee, der Ernährungswissenschaften an der Cornell Universität lehrt.

Effektiver Schutz
Die Studie zeigt, dass die Chemikalie Quercetin, ein so genanntes Phytonutrient, für den Schutz der Gehirnzellen verantwortlich ist, wenn sie von oxidativem Stress angegriffen werden. Das Phytonutrient Phenolsäure schützt den Apfel gegen Bakterien, Viren und Pilze und ist für die anti-kanzerogenen Funktionen verantwortlich. "Lee und seine Kollegen verglichen wie zwei Gruppen neuronaler Zellen von Ratten auf Wasserstoffperoxid reagierten. Nur eine der zwei Gruppen war mit verschiedenen Konzentrationen von Phenolextrakten aus dem Apfel vorbehandelt worden.

Alleskönner Apfel
Andere Studien haben nachgewiesen, dass Phytochemikalien das Risiko für Krebs, Herzleiden und Diabetes reduzieren, und auch bakterielle und virale Infektionen bekämpfen. Zusätzlich sind sie antiallergisch und entzündungshemmend. Obwohl Lee betont, dass seine Studien im Labor durchgeführt wurden und nicht in klinischen Versuchen am Menschen, zögert er nicht, den Genuss von Äpfeln zu empfehlen. (pte/red)

29.11.2004 12:55
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