Kampf gegen Terror: Swisscom schaltet 130.000 Wertkartenhandys ihrer Kunden ab
- Die Benützer versäumten die Frist zur Registrierung
- Pre-Paid-Handys dienten schon zur Terrorvorbereitung
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Der größte Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom hat 130.000 so genannten Pre-Paid-Kunden das Handy abgeschaltet. Die Regierung in Bern hatte als Reaktion auf die Terroranschläge in New York (11. September 2001) und Madrid (11. März 2004) vorgeschrieben, dass sich diejenigen, die ein Wertkartenhandy benutzen wollen, registrieren lassen müssen. Wie Swisscom-Pressesprecher Christian Neuhaus mitteilte, waren dies etwa 500.000 Kunden. Fast ein Viertel versäumten die Frist, weshalb sie ihre Mobiltelefone vorerst nicht weiter nützen können.
Wertkarten- bzw. Pre-Paid-Handys dienten polizeilichen Ermittlungen zufolge in der Vergangenheit zur Vorbereitung und Durchführung krimineller bzw. terroristischer Taten, argumentierte die Berner Regierung. Die entsprechende Frist zur Registrierung war Ende November abgelaufen. (apa)
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