Haftstrafen wegen Chip-Preisabsprachen: Infineon-Manager bekennen sich schuldig
- Haben bereits Bußgeld von 160 Mio. Dollar akzeptiert
- Preise für Speicherchips veränderten sich dramatisch
·Infineon muss 160. Mio Dollar zahlen
Wegen illegaler Preisab- sprachen in Chipbranche
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Die Manager des Münchner Chipkonzerns Infineon werden sich der illegalen Preisabsprache bei Speicherchips schuldig bekennen, teilte das US-Justizministerium mit. Als Teil einer Einigung zwischen Anklage und Verteidigung hätten die vier Manager Haftstrafen und Geldbußen akzeptiert und würden bei den weiteren Ermittlungen helfen.
Ein Sprecher von Infineon war zunächst nicht zu erreichen. Der Konzern selbst hatte sich im September der Preisabsprache mit anderen Anbietern der Branche für schuldig bekannt und ein Bußgeld von 160 Mio. Dollar (120,2 Mio. Euro) akzeptiert.
Die Absprache hat dem Ministerium zufolge zu höheren Preisen für Speicherchips für Computer, Mobiltelefone, Kameras und Spielekonsolen geführt. Betroffenen seien unter anderem Dell, Apple, IBM, Gateway und Hewlett-Packard. In den vergangenen Jahren haben sich die Preise für Speicherchips zu Teil dramatisch verändert, ohne dass es dafür immer nachvollziehbare Gründe gab. Speicherhersteller haben Vorwürfe eines Kartell-ähnlichen Verhaltens zurückgewiesen. (apa/red)
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