Durch Gesunheitspaket: Krankenkassen-
Defizit dürfte sich reduzieren
- 2005 Abgang bei 220 statt bei 420 Millionen
·Brillen-Zuschüsse: Kürzung jetzt fix!
Keine Ausnahmen für stark
Sehbehinderte vorgesehen
·Pensionserhöhung wurde beschlossen
1,5% für Einkommen bis 686,7 , darüber 10,3
Das Gesundheitspaket, das kommende Woche vom Nationalrat beschlossen wird, dürfte das Minus der Krankenkassen deutlich senken. Statt des im Sommer prognostizierten Abgangs von knapp 420 Millionen wird nunmehr nur noch mit einem Defizit von 220 Millionen Euro gerechnet. Das geht es aus der jüngsten Finanzvorschau der Krankenkassen hervor, berichtete am Sonntag das Ö1- "Morgenjournal".
Im Jahr 2006 wird mit einem Minus von etwa 370 Millionen gerechnet. Bisher war man von knapp 580 Millionen ausgegangen. Heuer soll der Abgang der Kassen fast 300 Millionen betragen.
Durch das Finanzierungspaket im Rahmen der Gesundheitsreform sollen nach Schätzung der Sozialversicherung jährlich bis zu 230 Millionen Euro hereinkommen. Das Geld stammt aus einer Erhöhung der Tabaksteuer von 18 Cent pro Packung, einer Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage um 90 Euro, dem um 0,1 Prozent erhöhten Krankenversicherungsbeitrag sowie aus der Reduktion der Sehbehelfs- Zuschüsse und der Steigerung der Rezeptgebühr um zehn Cent.
(apa)
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