Arbeitslosigkeit bleibt im November weiter hoch - 296.922 Menschen ohne Job
- Erstmals seit April 2001 wieder ein leichter Rückgang
- Quote sank bei Männern um 1,5 %, Zuwachs bei Frauen
·Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt!
Zunahme im November um 50.800 auf 4,257 Mio.
·Arbeitslosigkeit in Eurozone weiter 8,9%
Österreich im Oktober mit 4,5 Prozent Drittbester
Im November 2004 waren in Österreich 296.922 Personen arbeitslos gemeldet, 50.196 von diesen nahmen an Schulungen teil. Damit waren um 0,6 Prozent bzw. 1.430 Menschen weniger vorgemerkt als im November des Vorjahres, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag, nun auch offiziell mit. Dies sei der erste Rückgang seit April 2001. Die nationale Arbeitslosenquote lag damit nach vorläufigen Berechnungen bei 7,1 Prozent nach 7,2 Prozent im November 2003 und 6,5 Prozent im Oktober.
Bei den Männern ging die Zahl der Arbeitslosen im November um 1,5 Prozent auf 106.348 zurück, dagegen stieg die Arbeitslosigkeit bei den Frauern wie schon im Oktober neuerlich an, konkret um 0,5 Prozent auf 114.455.
Kräftig gestiegen ist neuerlich die Zahl der Arbeitslosen in Kursen. Mit 50.196 lag die Zahl der Schulungsteilnehmer um 13,8 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Die Zahl der unselbstständigen Beschäftigten (ohne Geringfügige) ist Ende November nach vorläufigen Zahlen um 1,1 Prozent auf 3.204.000 gestiegen. Darin sei berücksichtigt, dass im Vorjahr Schulungsteilnehmer im AMS noch als beschäftigt gegolten haben was seit Beginn 2004 nicht mehr der Fall sei, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. Unbereinigt stieg die Beschäftigung um 0,7 Prozent.
Vormerkdauer kürzer
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit einer Vormerkdauer von über einem Jahr ging im Vergleich zum Vorjahr um 4.092 Personen bzw. 18,8 Prozent zurück. Mit 4 Prozent rückläufig war laut Wirtschaftsministerium auch die Jugendarbeitslosigkeit (unter 25-jährige). Auch bei den über 45-jährigen gab es einen Rückgang, konkret um 2,4 Prozent. In der größten Altersgruppe der 25 bis 44-jährigen stieg die Arbeitslosigkeit dagegen um 1,6 Prozent. Im Schnitt lag die Verweildauer in der Arbeitslosigkeit im November bei 112 Tagen, um 11 Tage länger als November 2003.
Den stärksten Anstieg nach Ausbildung gab es bei den Akademikern mit plus 4,8 Prozent und bei den Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung (+4,5 Prozent). Bei den vorgemerkten Arbeitslosen mit mittlerer Schulbildung gab es einen Rückgang um 2,5 Prozent.
Mehr Lehrstellensuchende
Die Zahl der Lehrstellensuchenden ist im November um 2,2 Prozent auf 5.312 gestiegen, im Gegensatz zu einem Rückgang bei den offenen Stellen um 4,3 Prozent auf 1.954.
Wien mit stärkstem Rückgang, Vorarlberg fast 10 % Plus
Nach Bundesländern ging die Arbeitslosigkeit in Wien (-3,3 Prozent), der Steiermark (-3,1 Prozent) und Kärnten (-4 Prozent) zurück. Einen deutlichen Anstieg gab es in Vorarlberg mit +9,9 Prozent. Mehr Arbeitslose gab es im November auch in Tirol (+3,4 Prozent), Niederösterreich (+2,4 Prozent), Salzburg (1,1 Prozent) und geringfügig auch in Oberösterreich (+0,9 Prozent) und dem Burgenland (+0,5 Prozent).
(apa)
Verrat im Vatikan14:42
Komplizen gesuchtItalienischer Kardinal wird verdächtigt. Weitere Festnahmen nicht ausgeschlossen.
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.

