Mittwoch, 1. Dezember 2004

Ex-HVB-Vorstand Gerhard Randa im NEWS-Interview: "Gehe mit gemischten Gefühlen"

  • "Gab den Wunsch, Vorstandsteam neu auszurichten"
  • Sieht Zukunft der BA-CA gut: "Ist sehr gut aufgestellt"

In einem Interview für die aktuelle Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS nimmt Gerhard Randa erstmals Stellung zu seinem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Vorstand der HVB.

Randa in NEWS: "Vor uns liegt ein langfristig angelegtes Konzernprogramm zur Effizienzsteigerung. Es gab den Wunsch, das Vorstandsteam mit Blick auf dieses Programm neu auszurichten. Ich kann das nachvollziehen und bin dem Wunsch daher nachgekommen." Der Banker weiter: "Meine Gefühle sind durchaus gemischt, das gebe ich gerne zu. Aber es geht hier um die Zukunft des Konzerns, und es ist eine Frage der persönlichen Integrität und Konsequenz, hier die richtige Entscheidung für das Unternehmen zu treffen."

Positive Entwicklung für BA-CA
Zur Frage wie er nun die Zukunft der BA-CA einschätze, sagte Randa: "Die BA-CA ist sehr gut aufgestellt. Sie hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend weiterentwickelt. Und ich bin fest davon überzeugt, dass dies auch in den nächsten Jahren so sein wird." Zu Spekulationen, wonach die Wiener Bank nach seinem Abgang enger an die HVB gebunden wird sagte er: "Die HVB ist vor allem daran interessiert, dass die BA-CA sich so positiv weiterentwickelt wie bisher. Eine starke, profitable BA-CA ist gut für die Aktionäre, die Mitarbeiter und die Kunden. Und wenn wir die Zusammenarbeit im Konzern weiter verbessern, dann ist das gut für uns alle."

Außerdem meinte der Banker, dass er auch rückblickend positiv einschätzt: "Das Zusammengehen mit der HVB Group war der richtige Schritt. Die BA-CA von heute wäre nicht so stark und gesund, wenn wir diesen Schritt nicht gesetzt hätten."

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1.12.2004 12:18