Hallencup-Saison 2004/05: Bandenzauber dieses Jahr im Gedenken an Argauer
- Winterliches Körberlgeld für T-Mobile-Hallencup-Sieger
- Prohaska spielt nicht in Paschings Einser-Garnitur
Bundesliga-Vorstand Georg Pangl bezeichnet ihn als wichtiges Kundenbindungsprogramm während der fußballlosen Zeit. Der T-Mobile-Hallencup, der diesmal in memoriam des heuer verstorbenen Hallen-Kick-Erfinders Josef Argauer steht, gehört längst zum fixen Bestandteil des heimischen Fußball-Kalenders. Wenn`s draußen kalt ist, müssen die Fans auf ihren Sport nicht verzichten und die Vereine dürfen mit einem winterlichen Körberlgeld rechnen.
Die Gesamtdotation der siebenten Auflage mit den traditionellen Turnieren in Wien (5. bis 9. Jänner) und Graz (14. bis 16. Jänner) beträgt 550.000 Euro. Auf den Sieger in der Bundeshauptstadt warten rund 90.000, auf jenen in der grünen Mark 50.000 Euro. Projektleiter Heinz Palme ist stolz, dass alle zehn Oberhausvereine am "kick & fun - die Halle tanzt" teilnehmen. "In Wien sind sieben, in Graz drei mit von der Partie", so Palme, dessen Wiener Event sogar die FIFA-Zentrale zum Staunen bringt.
Da wie dort misst sich auch wieder die Red Zac Erste Liga-Auswahl mit den "Großen", in Graz komplettieren die Erstligisten FC Gratkorn (Hallen-Debütant), SV Kapfenberg und DSV Leoben das Feld. Für das Red Zac Erste Liga-Team ist Werner Gregoritsch, der mit Herbert Prohaska den Kader zusammenstellen wird, an der Bande verantwortlich. Der Steirer kündigte eine Mannschaft mit vielen U-21-Teamspielern an.
Gregoritsch schloss deziert aus, dass er seinen schon in die Jahre gekommenen LASK-Torhüter Lindenberger einberufen werde. Stichwort Oldies. Trainer Georg Zellhofer machte anlässlich der Hallencup-Präsentation am Montag in Wien Herbert Prohaska das Angebot, als Gastspieler in der Einser-Garnitur der Paschinger mitzuwirken. "Schneckerl" bestätigte das Angebot zwar, schlug es aber dankend aus.
"Ich werde im nächsten Jahr 50, aus gesundheitlichen Gründen steht ich lieber an der Bande. Die Halle ist mir zu anstrengend, mit Gleichaltrigen würde ich aber gerne spielen. Im Freien spiel ich aber noch immer gerne", flachste der Wiener zurück. Prohaska wird mit der Austria auch nicht am Legenden-Cup um die ISS-Trophäe mit Austria gegen Rapid, Sportklub und Vienna mitwirken. Der Rapidler Peter Schöttel regte in Anspielung auf Prohaksa ein Turnier für über 50-Jährige an. (apa)
