Oldie Coulthard fährt den Youngsters um die Ohren: In Jerez schon wieder schneller
- Christian Klien über halbe Sekunde hinter dem Schotten
- Räikkönen am Donnerstag schnellster Mann in Jerez
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David Coulthard war bei den Formel-1-Tests in Jerez auch am Donnerstag schneller als der Österreicher Christian Klien und der Italiener Vitantonio Liuzzi. Klien drehte allerdings nur 27 Runden.
Bei Williams-BMW kommt es am Freitag zum Shootout zwischen Nick Heidfeld und Antonio Pizzonia um den zweiten Platz im Team neben Mark Webber. Heidfeld und Pizzonia werden zur gleichen Zeit auf der Strecke sein.
Ergebnisse der Testfahrten in Jerez am Donnerstag
1. Kimi Räikkönen (FIN) McLaren-Mercedes 1:16,628 Min.
2. Jarno Trulli (ITA) Toyota 1:16,840
3. Ralf Schumacher (GER) Toyota 1:17,108
4. Marc Webber (AUS) BMW-Williams 1:17,114
5. Nick Heidfeld (GER) BMW-Williams 1:17,558
6. Franck Montagny (FRA) Renault 1:17,726
weiters:
8. Alex Wurz (AUT) McLaren-Mercedes 1:17,889
9. David Coulthard (GBR) Red Bull 1:18,101
12. Christian Klien (AUT) Red Bull 1:18,614
13. Vitantonio Liuzzi (ITA) Red Bull 1:18,786
Coulthard schon am Mittwoch schneller
Der Schotte David Coulthard hat am Mittwoch bei Formel-1-Testfahrten in Jerez de la Frontera erstmals einen Boliden des neuen Red-Bull-Teams pilotiert. Der 33-Jährige, der bei McLaren-Mercedes durch Juan Pablo Montoya ersetzt wurde und noch keinen Arbeitsplatz für die WM 2005 hat, drehte im heurigen Jaguar-Modell 62 Runden und wurde in der schnellsten in 1:18,079 Minuten gestoppt.
"Es freut mich, dass ich Gelegenheit habe, diese Woche beim Team zu sein, ich bin froh, wieder hinter dem Steuer eines Formel-1-Autos zu sitzen", sagte Coulthard, für den Red Bull die beste Chance auf ein Cockpit für 2005 darstellt. Am Samstag hatte Coulthard, Sieger von 13 Grand-Prix erklärt, er werde 2005 jedenfalls in der Formel 1 dabei sein. Einige Dinge müssten noch geklärt werden.
Coulthard testete in beiden Sessionen des Tages, während Christian Klien am Vormittag mit dem weiterentwickelten Auto R5C 54 Runden drehte und in 1:18,631 etwas schneller war als Vitantonio Liuzzi (ITA) am Nachmittag (1:19,419). Die Zeiten waren wegen der unterschiedlichen Test-Programme der Piloten aber kaum vergleichbar. Tages-Schnellster war Pedro de la Rosa in einem McLaren in 1:15,837. Der Deutsche Nick Heidfeld, der von Red Bull ebenfalls zu Testfahrten eingeladen worden sein soll, pilotiert am Donnerstag und Freitag in Jerez einen Williams-BMW und misst sich mit Mark Webber bzw. Antonio Pizzonia.
(apa/red)
