Maier will auf "Lieblingsstrecke" kontern: ÖSV-Star nimmt Gigantenduell mit Miller an!
- NEWS: Was Bode stark macht & wie Maier dagegenhält
- Plus: Super G in Beaver Creek heute live auf networld.at!
·Der Superstar des Skizirkus: Maier
Ein Senkrechtstarter und Seriensieger zugleich
·Ein US-Boy mit Kanten: Bode Miller
Vom Sturzpiloten zum Publikumsliebling
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Krieg hinter Kulissen um beste Rennabstimmung
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Miller endlich schlagen!
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der Saison 2004/2005
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Im Skizirkus läuft alles auf das Superduell der beiden Skigiganten hinaus. Maier gegen Miller, das sorgt für Einschaltquoten, da bleibt kein Auge trocken. Zeit zum Verschnaufen bleibt auch keine. Schon ab heute steigt auf Maiers "Lieblingsstrecke" im US-Nobelskiort Beaver Creek (Colorado) eine Mini-WM. Vier Rennen an vier Tagen. Nach dem Rücktritt von Stephan Eberharter im Sommer dürfte Maier wohl auch derjenige sein, der aus der ÖSV-Riege zurzeit dem US-Boy ernsthaft und auf Dauer die Stirn bieten kann. Super G ab 19 Uhr LIVE auf networld.at!
Die Zutaten für einen spannenden Pisten-Showdown könnten nicht besser sein. Der Thriller zwischen Maier und Miller ist auch kein gewöhnlicher. Da krachen zwei Typen aufeinander, die lange um ihre Anerkennung kämpfen mussten. Beide hatten nicht den typischen Weg eines herkömmlichen Skirennläufers gemacht. Beide mussten sich im Laufe ihrer Karriere immer wieder alles selbst hart erarbeiten.
Österreich hat Miller so stark gemacht
In Wahrheit müssten Maier & Co eigentlich wissen, wie Miller am besten zu biegen ist. Immerhin wurde der Ski-Hippie aus Franconia erst durch tatkräftige Hilfe des österreichischen Skiverbandes zur ganz großen Nummer. Vier Jahre lang gab es zwischen den Österreichern und dem US-Skiverband eine enge Kooperation. Miller durfte im Sommer mit den Austrostars mittrainieren, im Gegenzug wurden diese bei der Vorbereitung in Amerika bevorzugt behandelt. Maier weiß: Selbstverständlich hat Miller vom gemeinsamen Training mit uns profitiert.
Unkonventionelle Trainingsmethoden
Der Ami macht aber immer wieder auch durch völlig unorthodoxe Trainingsmethoden von sich reden. So wurde er im letzten Sommer immer wieder beobachtet, wie er sich zur Kräftigung seiner Muskulatur im Tamarack Tennis Camp von Franconia, dessen Besitzer sein Vater ist, mit einer rund 300 Kilo schweren Tennisplatz- Walze über den Court kämpfte. Oder wie er sich mit einem Schubkarren voller Steine einen Hügel auf und ab mühte. Miller ist unter anderem auch für seine extreme Schräglage auf Skiern bekannt. Das nötige Gleichgewichtsgefühl dazu holt er sich zum Beispiel bei gewagten einbeinigen Seiltanzübungen.
Maier: "Herausforderung nur noch größer"
Das Kräftemessen zwischen Maier und Miller ist das Beste, was dem Skiweltcup passieren konnte. Das beweisen auch die Einschaltziffern im ORF, der die Rennen aus Übersee live überträgt. Zuletzt waren es immer über eine Million Zuseher, die sich die Herrenrennen nicht entgehen lassen wollten. Beim Showdown in Beaver Creek wird es wohl nicht anders sein. Vor allem nachdem Hermann Maier wissen lässt: Für mich ist die Herausforderung dank Miller nur noch größer geworden.
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