Weiterer Taifun sucht die Philippinen heim: Über 160.000 Menschen auf der Flucht
- Tropensturm "Nanmadol" fordert mindestens 35 Leben
- Unmittelbar nach Taifun erschütterte ein Beben die Insel
Nach den schweren Unwettern mit fast 1.000 Toten oder Vermissten auf den Philippinen hat der Tropensturm "Nanmadol" mindestens 35 weitere Menschen das Leben gekosten. Mehr als 160.000 Einwohner im Norden und Osten des Inselstaats flüchteten nach Behördenangaben vom Freitag vor dem Taifun. Der Sturm war am Donnerstag mit schweren Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Stundenkilometern auf die philippinische Küste getroffen.
Unmittelbar nach dem Sturm erschütterte am Freitag ein Erdbeben den Norden der Philippinen. Das Beben erreichte eine Stärke von 4,2. Berichte über Opfer oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor.
Die Hilfe der philippinischen Caritas für die Flutopfer ist bereits angelaufen: "An 15.000 Menschen wurden Reis, Fertignahrung, Decken, Mosquito-Netze und Medikamente verteilt", so Franz-Karl Prüller, Chef der Auslandshilfe der Caritas Österreich. Jetzt müssten diese Aktivitäten weiter ausgebaut und verlängert werden. Vor allem für kleine Kinder seien warme Mahlzeiten wichtig.
(apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
