Personalvertretungswahlen bei Beamten: FCG kann Absolute ganz knapp verteidigen
- Auch FSG und Unabhängige sehen sich als Sieger
- Freiheitliche eindeutiger Verlierer des Urnengangs
Das seit Samstag vorliegende Endergebnis der Personalvertretungswahl bringt im Vergleich zum bisher bekannten vorläufigen Ergebnis nur noch leichte Verschiebungen: Die Fraktion Christlicher Gewerkschafter kann ihre absolute Mehrheit halten - wenn auch mit 50,16 Prozent nur äußerst knapp. 1999 war die Liste FCG-ÖAAB noch auf 53,8 Prozent gekommen. Starke Gewinne gibt es für die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) und die Unabhängigen Gewerkschafter (UG). Die FP-Gewerkschaft AUF wurde halbiert.
Die FSG kommt laut Endergebnis auf 34,68 Prozent (+5,2) und die UG erreicht 9,38 Prozent (+3,1). Herbe Verluste gibt es für die Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF), die nur noch auf 3,77 Prozent kommt (-3,9).
In Mandaten ausgedrückt bedeutet das vorliegende Endergebnis nach Angaben der FSG, dass die Christgewerkschafter 178 von 342 Mandaten stellen (-24). Die Sozialdemokraten kommen auf 115 Mandate (+16) und die Unabhängigen Gewerkschafter auf 19 (+3). Die Freiheitlichen verlieren sieben Mandate und stellen künftig nur noch fünf. Auf die sonstigen Listen entfallen künftig 25 Mandate (-1).
Ausständig war zuletzt noch das Gesundheits- und Frauenministerium. Das Ressort von Ministerin Maria Rauch-Kallat (V) ist nun tief-rot: 73,22 Prozent stimmten für die FSG. Die FCG kam nur auf 26,78 Prozent.
(apa)
