Pumpgun-Schütze sorgte in Graz für Aufregung: Schüsse in Bach und in die Luft
- 50-Jähriger wollte Waffe angeblich nur "entleeren"
Für große Aufregung sorgte ein 50 Jahre alter Mann am Montag in Graz: Nach Angaben der Polizei hatte der Pensionist mit einer Pumpgun, die in Österreich verboten ist, zuerst in einen Bach und dann in die Luft geschossen. Eine Fahrzeuglenkerin hatte die Exekutive verständigt. Der Mann wurde zur Identitätsüberprüfung festgenommen und auf freiem Fuß angezeigt. Gegen ihn besteht laut Polizei ein Waffenverbot. Er sei amtsbekannt.
Am Montag gegen 16.15 Uhr war eine besorgte Pkw-Fahrerin auf den Pensionisten aufmerksam geworden, der mit einer Waffe durch die Stadt spazierte. Der 50-jährige Gerhard G. gab an, dass er mit der Pumpgun im Rösselmühlpark in den Mühlgang geschossen hatte. Danach war er über die Oeverseegasse zurück in die Lazarettgasse gegangen, wo G. kurz nach dem Eintreffen der Exekutive einen weiteren Schuss abfeuerte.
Da der einschreitende Beamte nicht wusste, was der Grazer vorhat, versteckte sich in einem Hauseingang. Als der 50-Jährige an ihm vorbei ging, schlug er ihm die Waffe aus der Hand. Mit Hilfe eines zweiten Polizisten konnte der Verdächtige überwältigt werden. Bei der Einvernahme gab G. an, dass er die Waffe gefunden hätte und sie lediglich entleeren wollte. Er erhielt eine Anzeige auf freiem Fuß.
(apa/red)
