Mittwoch, 24. November 2004

Leibarzt fordert in NEWS die Exhumierung Arafats: Al-Kurdi hält Vergiftung für möglich

  • "Autopsie durch völlig unabhängige Pathologen"
  • Asharf Al-Kurdi kann HIV-Gerüchte aber zurückweisen

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS lässt Asharf Al-Kurdi, Leibarzt des vor zwei Wochen verstorbenen Palästinenserführers Jassier Arafat, mit einem Aufsehen erregenden Vorschlag aufhorchen. Al-Kurdi fordert die Exhumierung Arafats, weil er eine Vergiftung nach wie vor nicht ausschließen will.

Al-Kurdi: "Ich verlange die Exhumierung des Präsidenten und eine Autopsie durch völlig unabhängige Pathologen. Parallel müsste ein weltweit anerkanntes Expertenteam die Untersuchungsergebnisse der französichen Kollegen analysieren." Diese Untersuchungsergebnisse seien für ihn nicht zufriedenstellend. Al-Kurdi weiter: "Es mag schon sein, dass bei den toxikologischen Untersuchungen keine Giftspuren gefunden worden sind, Aussagekraft hat es aber für mich keine. Man hat nur nach bekannten Giften gesucht, möglicherweise gibt es aber Substanzen, die wir noch nicht kennen. Ich würde gerne den Totenschein sehen."

Spekulationen Arafat wäre an Aids erkrankt gewesen, weist Al-Kurdi zurück: "Ganz sicher nicht. HIV-Untersuchungen wurden durchgeführt, die Ergebnisse waren eindeutig negativ."

Die ganze Story im aktuellen NEWS!

24.11.2004 15:30