NEWS: Ex-Skistar Klaus Heidegger brachte es mit Kosmetik zum Multimillionär!
- Jetzt macht der Tiroler mit Sportschuhen richtig Kasse
- Sogar Hollywood-Stars fliegen auf neuen Wunderschuh
Klaus Heidegger, einstiger ÖSV-Spitzensportler, wurde in den USA mit Kosmetik zum Multimillionär. Jetzt ist er als Mehrheits-Eigentümber beim Trainings- und Gesundheitsschuhhersteller Swiss Massai, dessen ungewöhnliche Schuhe unter der Marke MBT weltweit bereits über eine Million Mal - übrigens zum stolzen Preis von rund 300 Euro pro Paar - verkauft wurden. NEWS hat den Selfmade-Millionär besucht!
Madonna verwendet sie regelmäßig, Cindy Crawford geht nie ohne - die luxuriösen Tinkturen und Pflegeprodukte des New Yorker Kosmetiktempels Kiehl's machen die Stars noch schöner. Und einen Mann laufend reicher. Klaus Heidegger, ehemaliges österreichisches Skiass und Schwiegersohn von Kiehl's-Gründungsvater Aaron Morse, hat den einst recht bescheidenen Familienbetrieb in den 90er Jahren dank cleverem Marketing und dem direkten Draht zu wichtigen Hollywoodstars zu einer der Topadressen der internationalen Schönheitsindustrie gemacht. Über Lippenstifte und Shampoos schaffte es der aus einfachen Verhältnissen stammende Tiroler zu märchenhaftem Reichtum. Im Jahr 2000 verkaufte er Kiehl's mit 400 Angestellten und 1.200 Distributionspartnern weltweit um satte 100 Millionen Dollar an den Kosmetikkonzern L'Oréal. Klaus Heidegger: "Ich wusste, ich kann diesen Betrag in meinem ganzen Leben nicht erwirtschaften."
Vom Bauern zum Millionär
Was für viele wie ein abgedroschener Hollywoodfilm klingt, wurde für Klaus Heidegger zur Realität. Der einstige ÖSV-Spitzensportler ist auf einem Bauernhof in Götzens bei Innsbruck aufgewachsen. "Wir hatten nicht sehr viel Geld, und meine Brüder und ich mussten immer am Hof mitarbeiten", so Heidegger. Heute ist der einstige Skirennläufer und siebenfache Sieger in Weltcupslaloms Multimillionär, lebt mit seiner Familie in einer Traumvilla in San Fernando Valley nahe Los Angeles, ist erfolgreicher Unternehmer, besitzt mehrere Privatjets und zählt Größen wie Arnold Schwarzenegger (der übrigens gleich nebenan wohnt), Bill Clinton und Bobby Kennedy zu seinen engsten Freunden. Er hat das geschafft, wovon viele träumen.
Vom Sportler zum Topmanager
"Der Weg zum Erfolg war ein steiniger", erinnert sich Klaus Heidegger. "Im Skisport wird man rundherum verwöhnt, alles wird einem vor die Füße gelegt. Als ich in die Firma meines Schwiegervaters eingestiegen bin, musste ich plötzlich alles selber machen. Er war mein Lehrmeister und ein beinharter Bursche im Geschäft. Ich musste anfangs sogar das Labor reinigen." Drei Jahre hat Heidegger das Handwerk von der Pike auf gelernt, bis er im Jahr 1990 die einst kleine Apotheke seines Schwiegervaters kaufte und die Marke Kiehl's zum Fliegen brachte. Seine Kontakte zu Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger waren damals unbezahlbar. Heidegger dankte es dem Freund mit großzügigen Spenden für dessen Gouverneurswahlkampf. Nach dem Verkauf lehnte sich der dreifache Vater nicht zurück, sondern stürzte sich gleich in sein nächstes geschäftliches Abenteuer. Er besitzt die Mehrheit am Trainings- und Gesundheitsschuhhersteller Swiss Massai, dessen ungewöhnliche Schuhe unter der Marke MBT weltweit bereits über eine Million Mal - übrigens zum stolzen Preis von rund 300 Euro pro Paar - verkauft wurden. Heidegger: "Ich möchte MBT als weltweit tätige Marke am Sportmarkt etablieren."
Hollywoodstars stehen auf neuen Wunderschuh
Klaus Heidegger ist vom eigenwillig gestalteten MBT-Schuh begeistert. "Seit mir der Schuh geholfen hat, meine Rückenprobleme zu kurieren, war für mich klar, dass ich in die Mutterfirma mit Sitz in der Schweiz einsteigen möchte. Ich glaube sehr an das Produkt." Der Schmäh des Gesundheitsschuhs: Er hat eine vorne und hinten abgerundete Sohle, so dass Träger nur bei Anspannung aller Bein- und Rückenmuskeln gerade stehen können. Heidegger: "Das optimale Trainingsgerät zur Stärkung der Muskulatur." Mittlerweile besitzt Heidegger die Aktienmehrheit am Unternehmen und möchte dessen Erfolgsgeschichte in den USA fortsetzen. Dabei setzt er - wie schon bei seiner Kosmetikserie - wieder auf die Zugkraft von Hollywoodstars. Und auf Bobby Kennedy, dessen "Waterkeep"-Projekt er vor allem in den Massai-Gebieten Kenias unterstützt. "Immerhin hatten die Massai die Idee zu diesen Schuhen."
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