"Besser als erwartet": Ralf Schumacher nach erstem Test auf Toyota zufrieden
- Besonderes Lob für das Triebwerk von Schumi II
- "Habe in vergangenen sechs Jahren Geduld gelernt"
Formel-1-Pilot Ralf Schumacher ist mit den ersten Tests für seinen neuen Rennstall Toyota zufrieden. "Das Paket ist besser als erwartet", sagte der 29-jährige Deutsche in Montmelo bei Barcelona, wo er am Mittwochvormittag die ersten 41 Runden in seinem neuen Dienstwagen absolvierte. "Der Motor ist sehr, sehr gut, und der Wagen liegt gut." Er sei vom Team herzlich aufgenommen worden: "Die Stimmung ist sehr gut."
Schumacher steht offiziell noch bis Ende des Jahres bei Williams-BMW unter Vetrag. Sein bisheriger Arbeitgeber erlaubt ihm aber, bereits für Toyota zu arbeiten. Allerdings musste der sechsfache Grand-Prix-Sieger, der in Salzburg wohnt, vorerst mit einem Overall ohne Sponsorenembleme auftreten.
"Mich kann nichts mehr erschüttern"
Für Williams war Schumacher seit 1999 gefahren. Er soll nun den in Köln ansässigen japanischen Rennstall endlich an die Spitze führen. Toyota ist seit dem Debüt 2002 trotz großen finanziellen Aufwandes unter den Erwartungen geblieben.
"Ich habe in den vergangenen sechs Jahren Geduld gelernt. Mich kann nichts mehr erschüttern", meinte der jüngere Bruder des siebenfachen Weltmeisters Michael Schumacher über seine neue Herausforderung. Er werde im Winter oft in der Fabrik in Köln sein, um mit dem Team zu arbeiten.
Montoya auf für McLaren-Mercedes, Klien mit Red Bull-Flitzer
Auf dem Circuit de Catalunya drehten einen Monat nach Saisonende auch andere Teams ihre ersten Testrunden. So fuhr Ralf Schumachers bisheriger Teamkollege Juan Pablo Montoya für McLaren-Mercedes. Der Jaguar-Nachfolge-Rennstall Red Bull Racing testete mit dem Vorarlberger Christian Klien und dem Italiener Vitantonio Liuzzi. Der Australier Mark Webber, bisher für Jaguar unterwegs, war erstmals im Williams-BMW unterwegs.
