Skispringen: Schwere Wind-Bedingungen am zweiten Trainingstag in Kuusamo
- Höllwarth glaubt ganz vorne dabei sein zu können
- Pointner: "Morgenstern einer der wildesten Hunde"
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Schwierige Bedingungen prägten am Mittwoch den zweiten Trainingstag der Skispringer auf der Ruka-Schanze, die Österreicher absolvierten vor dem Weltcup-Auftakt in Kuusamo daher auch nur eine Trainingseinheit. Starker Rückenwind ließ die Springer an das Vorjahr denken, als bei ähnlicher Wetterlage Thomas Morgenstern und Andreas Kofler schwere Stürze verzeichneten.
"Da sind zu Beginn schon Erinnerungen hochgekommen. Nach wenigen Sprüngen hatte ich die aber verarbeitet und konnte dadurch mein gewohntes Programm abrufen. Jetzt hoffe ich, dass ich auch im Wettkampf an meine guten Trainingsleistungen anschließen kann", meinte Morgenstern.
Routinier Martin Höllwarth fehlt noch der Vergleich mit den anderen Nationen: "Ich glaube aber, dass unser Niveau hoch genug liegt, um ganz vorne mit dabei zu sein. Bis zum Wettkampf muss ich mich sicher noch steigern, aus der Vergangenheit weiß ich aber, dass ich das schaffen werde", sagte der Tiroler am Tag vor der Qualifikation am Donnerstag (18 Uhr).
Für Cheftrainer Alex Pointner war der zweite Tag am Berg Ruka bei Kuusamo vor allem ein Test für Morgenstern wegen der schwierigen Verhältnisse. "Das war auch eine Bewährungsprobe für Thomas Morgenstern, obwohl er sicher einer der wildesten Hunde im gesamten Weltcup ist."
(apa)
