Zweite deutsche Bundesliga: "Trainer-Legende" "Ede" Geyer in Cottbus entlassen
- Nach 1:2-Heimniederlage gegen Alemannia Aachen
- Unter Tränen von der Mannschaft verabschiedet
Mit der überraschenden Trennung von Trainer Eduard Geyer hat der deutsche Fußball-Zweitligist FC Energie Cottbus am Dienstag auf den drohenden Absturz in die Drittklassigkeit reagiert. Der lang gediente Trainer wurde einen Tag nach der ersten Heimniederlage, einem 1:2 gegen Alemannia Aachen, angeblich unter Tränen von der Mannschaft verabschiedet. Das Training leitet bis auf weiteres Geyers bisheriger Co-Trainer Petrik Sander.
Nach missglücktem Saisonstart hatten die Cottbuser, die die Rückkehr in die Bundesliga im Frühjahr nur knapp verpasst hatten, ihre Ambitionen auf den Klassenerhalt zurückgeschraubt. Zur anhaltenden Auswärtsschwäche (fünf Niederlagen in Folge) kam nun auch die Heimpleite gegen den UEFA-Cup-Starter.
Obwohl deren Kapitän Erik Meijer in der 37. Minute bei einem dreifachen Stangenpendler, der wohl weltweit seinesgleichen sucht (der Ball sprang von der Latte zuerst an den linken, dann an den rechten Pfosten), Pech hatte, setzte sich Aachen in der Lausitz durch. Cottbus rangiert damit nur noch zwei Zähler vor den Abstiegsplätzen.
Geyer war fast elf Jahre lang auf der Bank der Ostdeutschen gesessen und hatte Energie auch in die Bundesliga geführt.
(apa)
