CD-Rom mit französischen Geiseln: Im Irak entführte Männer sind offenbar wohlauf
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·Irak: Wahl soll nicht
verschoben werden
Regierung trotz Forderung
von 17 Parteien für Jänner
·Wieder mehrere Tote im Nordirak
Vier Opfer bei Explosionen in Bakuba und Kirkuk
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Folterkammer und Spuren von Gift Anthrax entdeckt
Die beiden seit mehr als drei Monaten im Irak entführten Franzosen sind offenbar bei guter Gesundheit. Dies gehe aus Aufnahmen auf einer CD-Rom hervor, berichtete am Sonntag die britische Wochenzeitung "Sunday Times", der eine Kopie vorlag.
Auf der CD-Rom, die im Laufe des Novembers aufgenommen worden sein soll, versichere Christian Chesnot, dass er und sein Kollege Georges Malbrunot von ihren Entführern gut behandelt würden, "wenn ihre Gastfreundlichkeit auch nicht wie in einem Fünf-Sterne-Hotel ist".
Die Kidnapper seien nicht gewalttätig, fügte Chesnot hinzu. Es gäbe drei Mahlzeiten am Tag und genug zu trinken. Laut "Sunday Times" gab Chesnot an, dass sich seine und Malbrunots Freilassung möglicherweise aus Sicherheitsgründen verzögere. Auf der CD-Rom wandte sich dem Blatt zufolge auch Malbrunot an seine Familie und sagte, dass es ihm gut gehe.
Die beiden Journalisten Chesnot und Malbrunot waren am 20. August südlich von Bagdad entführt worden. Zu der Geiselnahme bekannte sich die militante Gruppe "Islamische Armee im Irak", die eine Aufhebung des Kopftuchverbots an französischen Schulen forderte. Alle Bemühungen, die entführten Franzosen zu freizubekommen, schlugen bisher fehl. Auf einem Videoband hatten die beiden Journalisten am 3. Oktober zuletzt ein Lebenszeichen von sich gegeben. (apa)
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