Erneut schreckliche Tat in China: Zwölf Erstklassler in Schule niedergestochen
- Mann konnte gefasst werden - Schüler im Krankenhaus
- Bereits eine Serie von Angriffen im Reich der Mitte
Ein Mann ist am Freitag nach offiziellen Angaben in eine chinesische Grundschule eingedrungen und hat zwölf Erstklassler niedergestochen. Es war der jüngste Fall einer ganzen Serie von Angriffen auf chinesische Schul- und Kindergartenkinder in den vergangenen Monaten.
Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, konnte der Mann, der gewaltsam in die Grundschule in der nordöstlichen Provinz Jilin eingedrungen war, gefasst und die verletzten Schüler in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht werden. Über die Identität des Täters und seine Motive lagen zunächst keine Informationen vor.
Viele Schulen haben wegen der sich in der jüngsten Zeit häufenden Angriffe professionelle Wachmänner zum Schutz der Kinder eingestellt. Im vergangenen Monat war ein Mann in den Schlafsaal eines Internats in der zentralchinesischen Provinz Henan eingedrungen, hatte acht Schüler erstochen und vier weitere verletzt.
Im September hatte ein Busfahrer in der östlichen Provinz Shandong mit einem Küchenmesser auf 24 Kinder eingestochen und ein neunjähriges Mädchen als Geisel genommen. Im demselben Monat griff ein Mann mit einem Messer und selbst gebauten Bomben 28 Kinder in einem Kindergarten in der Stadt Suzhou bei Schanghai an. Wenige Wochen zuvor stach ein Hausmeister in einem Kindergarten 17 Kinder nieder, eines von ihnen starb. (apa)
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