Mittwoch, 24. November 2004

Unwetter auf den Philippinen: Mindestens 79 Menschen kamen bisher ums Leben

  • Mehr als 80 Menschen werden noch immer vermisst
  • Über 300.000 nach Unwetter auf der Flucht

Die Zahl der Toten durch Unwetter auf den Philippinen steigt weiter. Bis Mittwoch Mittag seien wegen des Taifuns "Muifa" und eines nachfolgenden tropischen Tiefs mindestens 79 Menschen ums Leben gekommen, teilte der Katastrophenschutz am Mittwoch mit. Mehr als 80 Menschen, die meisten von ihnen Fischer, galten zudem als vermisst.

Die tagelangen Unwetter trieben mehr als 314.000 Menschen in die Flucht. Rund 34.000 Häuser und Unterkünfte seien vor allem durch Überflutungen zerstört oder beschädigt worden.

Während "Muifa" 61 Menschen in den Tod riss, starben im Norden und Osten des Inselstaats mindestens 18 weitere bei Erdrutschen und Überschwemmungen, die durch das Tief ausgelöst wurden. Die Behörden bezifferten die Schäden bisher auf umgerechnet rund 5,2 Millionen Euro. (apa)

24.11.2004 13:31