USA kämpfen mit einem Rekordhoch an Immigranten: Schon 34 Mio. Einwanderer
- 12 % der 290 Mio. Amerikaner ohne Staatsbürgerschaft
- Illegale Einwanderung nimmt immer stärker zu
Noch nie hat es in den USA so viele Immigranten gegeben wie derzeit, berichtete das Zentrum für Einwanderungsstudien. Insgesamt wird die Zahl der Einwanderer auf etwa 34 Millionen geschätzt.
Damit besäßen etwa zwölf Prozent der 290 Millionen US-Amerikaner keine Staatsbürgerschaft der USA. Das hat es seit über 80 Jahren nicht mehr gegeben. Zudem seien etwa zehn Millionen Immigranten illegal in den Vereinigten Staaten.
Illegale Einwanderung nimmt stark zu
Die illegale Einwanderung sei im Aufschwung, hieß es. Von den rund sechs Millionen Neuankömmlingen seit 2000 wären über zwei Millionen ohne gültige Einreisepapiere in die USA gekommen. Die meisten Zuwanderer stammen mit 31 Prozent aus Mexiko, gefolgt von Menschen aus China, den Philippinen, Indien und Kuba.
Die Wissenschaftler beschrieben die Entwicklung als überraschend, weil die Arbeitslosenrate unter den Einwanderern zwischen 2000 und 2004 von 4,4 Prozent auf 6,1 Prozent gestiegen sei. Die US-Staaten mit dem höchsten Anteil an Einwanderern waren Texas, Georgia, North Carolina, New Jersey, Maryland, Washington, Arizona, und Pennsylvania.
(apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
