Güterwaggon entgleist: Südbahnstrecke bei St. Veit nach Crash wieder befahrbar
- Schienenersatzverkehr der ÖBB funktionierte tadellos
- Unfallursache wahrscheinlich technisches Gebrechen
Nach exakt 17 Stunden wurde Samstagabend die Südbahnstrecke der Bundesbahn wieder für den Verkehr frei gegeben, nachdem sich in der Nacht im Bahnhof St. Veit an der Glan ein Zugunfall ereignet hatte. Obwohl lediglich ein Waggon einer Gütergarnitur auf Grund eines technischen Gebrechens entgleist war, wurde ein sehr hoher Sachschaden verursacht. Der von den ÖBB den ganzen Tag über aufrecht erhaltene Schienenersatzverkehr funktionierte tadellos, es gab nur geringfügige Verzögerungen.
"Wir können jetzt wieder einspurig fahren", teilte ÖBB-Pressesprecher Christoph Posch Samstagabend gegenüber der APA mit. Es sei geradezu unwahrscheinlich gewesen, dass die Entgleisung eines einzigen Waggons einen derart hohen Schaden und auch so lange Arbeiten verursacht habe. Die genauen Ursachen des Unfalls müssten noch geklärt werden, doch gehe man von einem technischen Gebrechen aus, hieß es seitens der ÖBB.
Kurz nach 1.00 Uhr war ein Waggon eines Güterzuges wegen eines technischen Defekts aus den Schienen gesprungen. Der Zug war von Wien in Richtung Villach unterwegs gewesen. Beim Überfahren einer Weiche im Einfahrtsbereich des Bahnhofes St. Veit sprang das Drehgestell eines Waggons aus den Schienen. Durch den Riss des Bremsschlauches, der alle Waggons verbindet, kam es zu einer Notbremsung. Der entgleiste Waggon war mit Diesel beladen, eine Gefahr für die Umwelt bestand laut ÖBB aber nicht. (apa/red)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
