PISA-Reaktionen: TU-Rektor verlangt bessere Motivation an den Schulen!
- "Schule darf nicht Technikfeindlichkeit vermitteln"
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Reform seit 1. August 1998 verbindlich
Der Rektor der Technischen Universität (TU) Wien, Peter Skalicky, ortet an den Schulen sinkende Motivation für die Beschäftigung mit Naturwissenschaften. Die Schule dürfe nicht Technikfeindlichkeit vermitteln, so Skalicky im Ö1-"Mittagsjournal" zum Absturz Österreichs in der PISA-Studie auch im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften.
Das mangelnde Interesse an Physik, Chemie und Mathematik sah er allerdings vor allem als gesamtgesellschaftliches Phänomen und "Spezifikum unseres Kulturkreises".
Die Naturwissenschaften würden in Österreich nicht so hoch im Kurs stehen wie in Frankreich, den angelsächsischen und skandinavischen Ländern, so Skalicky. Viele würden etwa darauf stolz sein, keine Mathematik zu beherrschen, viele könnten auch die Funktionsweise ihrer Armbanduhr nicht erklären.
An den Schulen wiederum würden die Stunden in naturwissenschaftlichen Fächern oder Mathematik gekürzt, meinte der TU-Rektor. Generell würden die Schulen die Motivation nicht "rüber bringen": Es gehe dabei gar nicht um die Vermittlung von Faktenwissen, das bei PISA ja auch nicht abgefragt werde, sondern darum, motiviert und interessiert zu sein sowie um "Wissenssäulen". (apa)
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