Asylsuchende in Österreich: Die Zahl der Anträge ist weiterhin rückläufig
- Minus 25,9 % im Vergleich zum Zeitruam des Vorjahres
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Die Zahl der Asylanträge in Österreich ist im heurigen Jahr weiter rückläufig. Zwischen Jänner und Oktober wurden insgesamt 20.936 Anträge gestellt, weist die neueste Statistik des Innenministeriums aus. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es noch 28.248, was einem Rückgang um 25,9 Prozent entspricht. Von Jänner bis Oktober 2002 wurden sogar noch 32.563 Anträge gestellt.
Vorerst ist damit nach der teilweisen Aufhebung des neuen Asylgesetzes am 15. Oktober durch den Verfassungsgerichtshof kein Anstieg bei den Antragszahlen zu beobachten. Innenminister Ernst Strasser (V) hatte ja die Befürchtung geäußert, dass Österreich in der Folge "noch attraktiver" für Asylsuchende werde.
Aufgeschlüsselt nach Herkunftsländern kamen die meisten Flüchtlinge aus Russland bzw. Tschetschenien (5.242 Personen). Bei ihnen liegt die Anerkennungsquote (Verhältnis positver zu negativen Erledigungen) mit 93 Prozent auch am höchsten. Die zweitmeisten Flüchtlinge kamen aus Serbien und Montenegro (2.271), gefolgt von Nigeria (1.638), Indien (1.635) und Georgien (1.531).
(apa)
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