Arbeiterkammer-Test zu Batterien: Auch No-Name-Produkte liefern gute Qualität
- In Extremfällen gleiche Leistung um das vierfache Geld
- Zink-Kohle-Batterien schlechter als Alkaline-Batterien
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Zu Weihnachten werden wieder viele Geschenke unter dem Christbaum landen, bei denen ohne "Saft" nichts geht: Unterhaltungselektronik und viele Spielwaren brauchen starke Batterien. Verbraucherschützer haben 19 Mignon-Batterien (AA) verschiedener Marken auf ihre Leistungsfähigkeit getestet. Das Ergebnis: Auch günstige No name-Produkte liefern Qualität.
Bei Alkaline-Batterien zeigte sowohl bei geringerer (150 Milliampere/mA) als auch bei größerer Entladung (600 mA) die "AA Ultimate" der Marke Energizer die beste Leistung. Dahinter folgten "Ultra M3" und "Plus", beide von Duracell. Der rosarote Hase trommelt also nur am zweitlängsten. Auf Platz 4 und 5 kamen zwei Varta-Modelle. Die geringste Ausdauer bewies die "Super Alkaline" von Aerocell.
Zink-Kohle-Batterien schlechter als Alkaline-Batterien
Sechs Zink-Kohle-Modelle und 13 Alkaline-Modelle wurden insgesamt auf Initiative der Konsumentenberatung der NÖ Arbeiterkammer im Labor des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) einem Leistungstest unterzogen. Zink-Kohle-Batterien schnitten schlechter ab als Alkaline-Batterien - das ist laut AK technisch bedingt: Sie werden für Geräte mit niedrigem Energieverbrauch verwendet und seien "auf lange Sicht im Aussterben begriffen".
Das beste Preis-Leistungsverhältnis wies die "Mignon Alkaline" von IKEA auf: 0,16 Euro pro Amperestunde (Ah) bei 150 mA bzw. 0,27 Euro pro Ah bei 600 mA. Dahinter steckt laut AK übrigens ein Varta-Produkt. Auf Platz zwei und drei folgten die "Super Alkaline" von Aerocell und die "Super Alkaline" von TDK. Als am teuersten erwies sich das Modell "New Alkaline" von Camelion mit einem Amperestundenpreis von 0,88 Euro bei 150 mA bzw. 1,47 Euro bei 600 mA. Bei den Zink-Kohle-Batterien war "Super heavy Duty" von Powtek der Gewinner mit 0,29 bzw. 1,77 Euro pro Amperestunde und die "R6" von Spade love Battery der Verlierer mit 1,48 bzw. 11,36 Euro pro Ah.
Gleiche Leistung ums vierfache Geld
"Im Extremfall beträgt die Betriebsdauer eines Geräts ums gleiche Geld nahezu die vierfache Zeit", bilanzierte Werner Krisch von der Konsumentenberatung der AK-NÖ. Bei häufig benutzten Geräten zahlt sich die Anschaffung von Akkus und Ladegerät aus.
(apa)
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