Es gibt immer mehr Österreicher: Unser Land hat 75.000 Einwohner mehr als 2002
- Zunahme um 0,9 % hauptsächlich wegen Zuwanderung
- Alle Länder legen zu, Minus nur in Kärnten & Burgenland
·Mehr Kontakt zu anderen gewünscht
Jedem Fünften ist sozialer Alltag zu langweilig
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Politiker (11%) genießen am wenigsten Vertrauen
·Österreichs "Kids" als Wirtschaftsfaktor!
Durchschnittlich 14 Euro Taschengeld im Monat
·Irland bei Lebens- qualität auf Platz eins
Guter 20. Rang unter 111 Staaten für Österreich
Mit insgesamt 0,9 Prozent gab es in den beiden vergangenen Jahren (2002 und 2003) ein kräftiges Plus bei der Einwohnerzahl. Zum Jahresbeginn 2004 lebten laut Statistik Austria 8,140 Mio. Menschen in Österreich, um 38.000 mehr als ein Jahr davor (1.1.2003: 8,102 Mio.) und um insgesamt 75.000 mehr als am Beginn des Jahres 2002 (8,065 Mio.).
Der Anstieg der Einwohnerzahl beruht laut Statistik Austria zum weitaus überwiegenden Teil auf einem positiven Wanderungssaldo (Zuwanderung minus Abwanderung) von in Summe mehr als 70.000 Personen für die beiden vergangenen Jahre. Für 2004 zeichnet sich nach vorläufigen Ergebnissen ein Bevölkerungsanstieg ähnlicher Größenordnung ab. Die jetzt verfügbaren Zahlen beruhen erstmals auf Datenbeständen, die aus dem Zentralen Melderegister gewonnen wurden.
Wien wächst am schnellsten
Das relativ stärkste Einwohnerplus verzeichnete Wien, wo die Bevölkerungszahl von 1,563 Mio. (1.1.2002) auf 1,599 Mio. (1.1.2004) stieg (plus 2,3 Prozent). Ebenfalls über dem Durchschnitt lag das Wachstum der westösterreichischen Bundesländer Salzburg (plus 1,0 Prozent), Tirol (plus 1,4 Prozent) und Vorarlberg (plus 1,3 Prozent). Bevölkerungsverluste gab es dagegen im Süden Österreichs. Im Burgenland wurde ein minus von 0,1, in Kärnten von 0,4 Prozent registriert. In Niederösterreich betrug das Bevölkerungsplus 0,7, in Oberösterreich 0,6 Prozent. Einen leichten Zuwachs, nämlich von 0,2 Prozent, registrierten die Statistiker in der Steiermark.
Die Bevölkerung wächst nicht nur in Wien stark, sondern auch in den großen Landeshauptstädten und den Stadtumlandgebieten sowie im oberen Inntal. "Verlierer" mit Bevölkerungsverlusten zwischen minus 1,1 und minus 1,6 Prozent sind dagegen die obersteirischen Bezirke Murau, Leoben, Mürzzuschlag und Judenburg, die Grenzbezirke Waidhofen an der Thaya, Gmünd, Güssing, Radkersburg und Hermagor sowie St. Veit an der Glan.
| Bundesland | Bevölkerung 1.1.2002 | 1.1.2003 | 1.1.2004 |
| Österreich | 8.065.146 | 8.102.175 | 8.140.122 |
| Burgenland | 276.940 | 276.533 | 276.640 |
| Kärnten | 561.163 | 559.758 | 559.078 |
| Niederösterreich | 1.545.754 | 1.549.695 | 1.556.956 |
| Oberösterreich | 1.380.275 | 1.384.667 | 1.389.170 |
| Salzburg | 518.012 | 520.247 | 523.185 |
| Steiermark | 1.190.116 | 1.190.071 | 1.192.014 |
| Tirol | 676.801 | 681.908 | 686.410 |
| Vorarlberg | 353.348 | 355.482 | 358.043 |
| Wien | 1.562.737 | 1.583.814 | 1.598.626 |
(apa)
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