Pensionsharmonisierung: Österreicher glauben nicht an eine Gleichbehandlung
- 63 Prozent sehen Beamte laut einer Umfrage bevorzugt
- 52 Prozent wollen lieber später in die Pension gehen
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Die Österreicher glauben trotz Pensionsharmonisierung noch weniger daran, dass es zu einer Gleichbehandlung zwischen den unterschiedlichen Systemen kommen wird. Nach einer Dienstag präsentierten OGM-Umfrage ist die Skepsis darüber von 75 Prozent im Juli auf 89 Prozent im November gestiegen.
Dass alle Gruppen gleich behandelt werden, glauben nur mehr drei Prozent - im Juli waren es noch elf Prozent gewesen. Außerdem sind 63 Prozent der Meinung, dass die Beamten bei der Pensionsharmonisierung gegenüber den ASVG-Versicherten bevorzugt werden. 13 Prozent sehen die Beamten benachteiligt, 24 Prozent machten keine Angabe.
Vor die Frage gestellt, ob man zur langfristigen Sicherung des österreichischen Pensionssystems lieber länger arbeiten und später in Pension gehen soll oder ob man die Zuwanderung nach Österreich erhöhen sollte, entschieden sich gleich 52 Prozent für "später in Pension" gehen. Nur 20 Prozent wollen die Pensionssicherung durch Zuwanderung geregelt sehen. 14 Prozent konnten sich für keine der beiden Varianten entscheiden und ebenso viele machten keine Angabe.
Was die Schwerarbeiterregelung betrifft, würden sich 70 Prozent der Befragten nicht in diese Kategorie einordnen. 30 Prozent sagen von sich, dass sie ihre Arbeit eher als Schwerarbeit einstufen. (apa)
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