Kampf um jede einzelne Stimme: Bush und Kerry rittern um unentschlossene Wähler
- Beide Kandidaten mit letzter Blitztour quer durch die USA
- "Swing States" werden zum Zünglein an der Waage
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In einer Blitztour über tausende Kilometer hinweg haben Präsident Bush und sein Herausforderer Kerry am letzten Tag des Wahlkampfs in den USA um die Stimmen der letzten unentschlossenen Wähler geworben. Beide Politiker besuchten mehrere wahlentscheidende Bundesstaaten, in denen Umfragen ein Kopf- an-Kopf-Rennen voraussagten.
Dominiert wurden die Wahlkampfreden vom Streit um den richtigen Weg in der Terror-Abwehr und der Irak-Politik. Bush hob bei einem Auftritt vor Anhängern im US-Staat Ohio seine Entschlossenheit im Kampf gegen den Terrorismus hervor. "Wenn Sie glauben, dass Amerika mit all seiner Macht den Krieg gegen den Terror führen und das Land sicherer machen soll, dann bitte ich Sie um Ihre Unterstützung." Kerry sagte in Florida: "Wir verdienen einen Präsidenten, der weiß, wie man den Kampf gegen den Terror wirksamer führt."
Bushs Reiseroute am letzten Tag umfasste neben Ohio noch die Staaten Pennsylvania, Wisconsin, Iowa und New Mexico, bevor er sich auf seine Ranch in Texas zurückziehen wollte. Kerry wollte nach Florida noch Wisconsin, Michigan und Ohio besuchen. Alle Staaten galten als Schlüsselstaaten ("swing states"), in denen der Wahlausgang noch offen ist.
Angesichts der Umfragen zählt jede Stimme: In jüngsten Befragungen der "Washington Post" und der Institute Zogby International und American Research Group lagen Bush und Kerry gleichauf bei 48 Prozent. Eine Umfrage des Fernsehsenders Fox News ergab einen Gleichstand bei 46 Prozent.
Bei der Stimmabgabe stehen vor allem die so genannten "swing states" im Zentrum, in denen weder Republikaner noch Demokraten eine traditionelle Mehrheit haben. Wegen ihrer hohen Bevölkerungs- und damit hohen Wahlmännerzahl gelten Florida, Ohio und Pennsylvania als die wichtigsten dieser Schlüsselstaaten. (apa)
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