Mehr Touristen als im Rekordjahr: UNO spricht von "spektakulärem Aufschwung"
- Besonders China verzeichnet sehr kräftige Zuwächse
- Die Länder in Zentraleuropa werden immer beliebter

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Frankreich kann sich über die meisten Gäste freuen
·Tourismus-Boom in neuen EU-Ländern
Studie prognostiziert Neo-EU-Staaten Touristenflut
·"Tourismus-Groß- macht" Tschechien
16 Prozent mehr Besucher bereits im ersten Halbjahr
Die weltweite Tourismusindustrie hat nach Einschätzung der Welt-Tourismus-Organisation WTO einen "spektakulären Aufschwung" vollzogen: Einem Bericht der UN-Organisation zufolge kletterten die Touristenzahlen im Zeitraum von Jänner bis August um rund zwölf Prozent auf 526 Millionen. Die Region Asien-Pazifik verzeichnet mit einem Plus von 37 Prozent einen besonders hohen Zuwachs.
"Der Tourismus ist wieder klar auf der Aufwärtsspur", betonte WTO-Generalsekretär Francesco Frangialli.
Hohe Zuwächse in China
"Natürlich" sei der deutliche Anstieg der Touristenzahlen in erster Linie auf die schwachen Zahlen des Vorjahreszeitraums zurückzuführen, betonte die WTO und verwies zum Vergleich auf den Irakkrieg, die Lungenkrankheit SARS und die schwache Konjunktur 2003. Die Zahlen lägen aber immer noch um neun Prozent oder 41 Millionen Reisende über dem bisherigen Rekordjahr 2002. Besonders kräftige Zuwächse verzeichnete China.
Zentraleuropa gefragt
Innerhalb Europas waren die zentraleuropäischen Staaten als Reiseziele besonders gefragt; in den als gesättigt geltenden Märkten im Westen und im Süden des Kontinents gab es nur geringe Anstiege. (apa)
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