Mittwoch, 27. Oktober 2004

Die teuersten Einkaufsstraßen der Welt: Wiener Kärntner Straße ist auf Platz 16

  • Auf New Yorker Fifth Avenue sind Mieten am höchsten
  • Mietpreise in Westeuropa um 5,1 Prozent gestiegen

Die New Yorker Fifth Avenue ist und bleibt mit rund 701 Euro Nettomiete pro Monat und Quadratmeter die teuerste Einkaufsstraße der Welt. Die Wiener Kärntner Straße rangiert im Ranking mit durchschnittlich 160 Euro auf Platz 16. Zu diesem Ergebnis gelangte der Berater Cushman & Wakefield Healey & Baker (C&W/H&B) in seiner Studie "Main Streets Across the World".

Auf Platz zwei und drei der 229 teuersten Einkaufsstraßen in 45 Ländern folgen wie im vergangenen Jahr die Pariser Avenue des Champs Elysees mit rund 524 Euro und die Causeway Bay in Hongkong mit knapp 420 Euro. Dahinter rangieren die Londoner Oxford Street (381 Euro), die Dubliner Grafton Street (281 Euro), die Münchener Kaufingerstraße (245 Euro), die Moskauer Tverskaya (240 Euro), die Pitt Street Mall in Sydney (236 Euro), die Tokioter Ginza (229 Euro) und auf Platz zehn die Ermou in Myeongdong (222 Euro).

Mieten weltweit gestiegen
Die Mieten sind weltweit laut Studie in zwei Drittel der analysierten Einkaufsstraßen gestiegen, nur an 10 Prozent der Standorte sind sie zurückgegangen. Die Geschäftsmieten in der Kärntner Straße haben sich im Vergleich zum Vorjahr verbilligt, zumal die Straße 2003 noch auf Rang 13 lag. Am schnellsten sind die Mieten im vergangenen Jahr im asiatisch-pazifischen Raum gestiegen, auf regionaler Basis gemessen im Durchschnitt um 8,1 Prozent, in der Hongkonger Causeway Bay sogar um 54 Prozent.

Plus 5,1 Prozent in Westeuropa
Westeuropa liegt mit plus 5,1 Prozent auf Platz zwei der Mietsteigerungsskala, die USA belegen mit nur 0,4 Prozent durchschnittlichem Mietwachstum den letzten Platz. Die Ausnahme: Im Zentrum der Fifth Avenue sind die Mieten auf Grund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr um fast 12 Prozent gestiegen.

Tokio, Dublin und Buenos Aires verbessert
Die größten Sprünge im Ranking der Top-Einkaufsstandorte haben Tokio (von Platz 15 auf Platz 9), Dublin (von Platz 10 auf Platz 5) und Buenos Aires (von 43 auf 38) gemacht. (apa)

27.10.2004 15:48