Was in Österreich auf den Tisch kommt: Die Österreicher essen viel Fleisch & Obst
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Der heurige Sommer weckte zwar weniger Badefreuden, dafür aber umso mehr Lust auf Genuss: Die Einkäufe von Frischwaren sind laut jüngster Erhebung der Lebensmitteleinkäufe von 1.400 Haushalten (RollAMA) durch die Agrarmarkt Austria (AMA) Marketing, die den Zeitraum Mai bis August 2004 umfasst, um 4,4 Prozent auf 1,51 Mrd. Euro gestiegen.
Mengenmäßige Zuwächse habe es vor allem bei Fleisch (plus 13 Prozent), Obst und Gemüse gegeben. Beliebt waren zudem Milchinnovationen, Molkedrinks und Schnittkäse. Die Durchschnittspreise seien jedoch gesunken, hieß es am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien.
Rindfleisch im Trend
Im Bereich Frischfleisch wurde um 4 Prozent mehr Schweinefleisch und gar um die Hälfte mehr Rindfleisch gekauft (Basis Lebensmitteleinzelhandel mit Hofer und Fleischhauer). Die wertmäßige Steigerung bei Rindfleisch betrug jedoch nur 25 Prozent. Mehr als ein Viertel aller Rindfleischeinkäufe wurden laut RollAMA in Aktion getätigt. Auch Geflügelfleisch lag mit 9 Prozent Mengen- und 12 Prozent Wertwachstum im Trend.
Weniger Frischmilch
Im zweiten wichtigen Frischwaren-Sektor - Milch und Milchprodukte
- verliert Frischmilch weiter an Marktanteilen. Gleichzeitig entwickelt sich das relativ junge Produkt der ESL-Milch, die bis zu zwei Wochen frisch bleibt, laut AMA-Umfrage rasant weiter. Wie viele Konsumenten tatsächlich wissen, dass sie dabei keine Frischmilch kaufen, könne durch das Haushaltspanel nicht beantwortet werden, räumte die AMA ein. Die Einkaufsmengen von Frischmilch sind seit 2001 von etwa 104 Liter pro Haushalt und Jahr auf rund 98 Liter gesunken.
Der Bioanteil für die durch die RollAMA erfassten Frischeprodukte (exklusive Brot) liegt den Angaben zufolge konstant bei 4,5 Prozent. 12 Prozent aller Haushaltsausgaben für Frischmilch entfallen demnach auf Bioware, etwa 7 Prozent kommen auf Fruchtjoghurt und Butter.(apa/red)
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