Der Ottakringer Bock wurde freigelassen: Heuer ist Bier noch dunkler und malziger
- Die Bockbier-Saison wurde jetzt sehr feierlich eröffnet
- PLUS: Was den Geschmack des Bocks ausmacht

·Bier statt Rotwein lautet Motto in Italien
Wie Italiener ihr gesamtes Essverhalten verändern
·Österreichs beste Bierwirte des Jahres
FOTOS: Die Sieger von 2004 im großen Überblick
·Bier steigert Lust auf Liebe und Sex!
Gesund: Gerstensaft soll auch nicht dick machen
An die 1000 Bier-Kenner, Szene-Wirten, Gastronomen und Promis feierten in der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober den Beginn der Bockbier-Saison. Die Ottakringer Brauerei hatte zu diesem Bier-Event geladen. Zu feiern galt es den neuen noch dunkleren und malzigeren Bock. Was seinen besonderen Geschmack ausmacht und wie er zu seinem Namen kam, lesen Sie hier.
Heuer hat es der Braumeister der Ottakringer Brauerei erstmals aufgegeben, seine tierisch dunkle Seite zu verbergen: Er hat den Bock dunkler eingebraut als bisher was die Kraft und die Stärke des Bocks betont und ihn noch malziger macht.
Individueller Geschmack
Wie Kenner ja wissen, ist das Spannende am Bockbier, dass es anders als herkömmliches Bier jedes Jahr etwas anders schmeckt. Das liegt daran, dass Bockbier nicht das ganze Jahr zu haben ist und damit beim Konsumenten nicht die Erwartung besteht, dass es immer gleich schmecken soll. Diese kreative Freiheit hat Ottakringer-Braumeister Andreas Rosa diesmal wieder in vollen Zügen ausgekostet: Der Bock schmeckt heuer so vollmundig, herrlich rund und verführerisch kräftig wie noch nie!
Mehr Alkohol
Aber Achtung! Süffige 7,6% Vol. Alk. und 17 Grad Stammwürze hat er in sich geladen. Er ist also kein zahmes Zicklein, sondern ein ausgewachsener Bock. Er hat es faustdick hinter den Stehohren! Einen höheren Alkoholgehalt als etwa das Helle hat der Bock deshalb, weil beim Brauen mehr Malz verwendet wurde und somit mehr Zucker zu Alkohol vergären kann.
Wie der Bock zu seinem Namen kam
Den Namen hat das Bock übrigens nicht, weil man nach großzügigem Genuss des selbigen herumspringt wie ein aufgescheuchter Bock. Vielmehr bekam das Bock-Bier seinen Namen von der deutschen Stadt Einbeck. Im Mittelalter wurde landauf landab Bier gebraut. Es war die wohl genüsslichste Art der damaligen Selbstversorger, ihre Agrarprodukte zu veredeln. Das besondere am Einbecker Bier war allerdings, dass es besonders stark eingebraut wurde. Dazu kam, dass die Einbecker gute Handelsleute waren, und das Einbecker Bier deshalb bald bis weit über die Grenzen Niedersachsens bekannt wurde. Freilich trank man auch in Bayern das Einbecker Bier. Die bayerische Aussprache machte aus dem Ainpökhischen Bier schließlich a Bockbier. (red)
San Francisco14:54
Golden Gate feiert 75erRiesiges Geburtstagsfest rund um Jubiläum der berühmtesten Brücke der Welt
Outfitcheck09:20
Top oder Flop?IMMER BRANDAKTUELL: Der Style der Stars im täglichen NEWS.AT-Outfitcheck
Smart Food by Roland Trettl08:16
Intelligent essenHangar-7-Starkoch Roland Trettl zeigt, welches Essen dem Gehirn gut tut UND schmeckt

