Computer für weniger als 200 Dollar: AMD plant Billig-PC für ärmere Schwellenländer
- Personal Internet Communicator auf Windows-Basis
- Die Hälfte der Welt soll bis 2015 im Internet surfen
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Der Chiphersteller AMD plant eine PC-Offensive für Schwellenländer und die Dritte Welt. Mit mehreren Partnerunternehmen will der Konzern einen Internet-PC zum Preis von weniger als 200 Dollar (157 Euro) auf diese Märkte bringen. Bis zum Jahr 2015 wolle AMD gemeinsam mit Partnern insgesamt 50 Prozent der Weltbevölkerung mit Computertechnik und Netzzugang ausstatten, teilte der weltweit zweitgrößte Chiphersteller in Mumbai (Indien) mit.
Das Gerät mit dem Namen PIC (Personal Internet Communicator) soll auf der Basis von Microsofts Betriebssystem Windows mit grundlegender Software für Kommunikation, Bildung und Unterhaltung sowie einem Internet-Zugang ausgestattet sein. Der Preis werde jeweils von den Service-Providern der Ländern vor Ort abhängen. Voraussichtlich soll ein Rechner mit Tastatur, Maus und vorinstallierter Software rund 185 US-Dollar, inklusive Monitor rund 250 US-Dollar kosten.
"Technologie ist nur so leistungsfähig wie sie auch zugänglich ist", sagte AMD-Chef Hector Ruiz. Mit der Initiative wolle das Unternehmen ein globales Ökosystem aufbauen, um Technologie und moderne Kommunikationsmittel in Teile der Welt zu bringen, die bisher von der technologischen Entwicklung abgekoppelt gewesen seien. Für den PIC seien bereits mehrere große Vertriebspartner gefunden worden. So will der indische Unternehmensverbund TATA Group den Rechner zunächst in fünf indischen Städten anbieten. In Mexico werde CRC das Gerät zusammen mit Bildungs-Software auf den Markt bringen, und in der Karibik werde Cable and Wireless den Vertrieb übernehmen. (apa/red)
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