NEWS deckt auf: Bundesheer inszenierte
"fliegenden" PR-Gag bei Katzav-Besuch
- Geheim-Akt: Abgefangener Flieger als Draken-Werbung
- Verfassungsschutz kritisiert Bundesheer, austro control
·Chaos in Luftraum-Zuständigkeiten
Vorfall bei Katzav-Besuch beschäftigt die Ministerien
Jener Vorfall, bei dem in der Vorwoche ein Privatflieger von zwei Saab 105 des Bundesheers abgefangen wurde, weil er angeblich auf "Kollisionskurs" mit dem Hubschrauber-Geschwader des in Österreich auf Staatsbesuch befindlichen israelischen Präsidenten Mosche Katzav war, ist nichts als ein peinlicher "fliegender" PR-Gag für die Notwendigkeit von Abfangjägern.
NEWS zitiert in seiner aktuellen Ausgabe aus dem geheimen Bericht des Verfassungsschutzes, der über den Vorfall angelegt wurde. Darin kommen das Bundesheer aber auch die "austro control" denkbar schlecht weg.
Die brisanten Fakten: Jene Information der "austro control", welche den gesperrten Flugkorridor bekannt machen sollte, wurde erst knapp vor dem Vorfall am Flughafen Wr. Neustadt ausgehängt.
Nach dem Abdrängen der Kleinstmaschine mit nur 100 PS durch zwei Saab 105 Jäger wurde das für die Sicherheit zuständige Innenministerium zunächst im Unklaren gelassen. Auf Anfrage der Strasser-Beamten teilte das Heer lapidar mit: "Ohne ausdrücklichen Befehl gibt es überhaupt keine Auskunft." Diese jedoch gab das Heer dann direkt an die Nachrichtenagentur APA, wodurch Innenminister Strasser düpiert wurde.
Als Konsequenz aus dem Vorfall will Strassers Büro nun eine Abänderung der Richtlinien für solche Situationen. Demnach soll bei künftigen Staatsbesuchen auf den Einsatz von Hubschraubern verzichtet und die Kommunikation mit dem Verteidigungsministerium "neu definiert" werden. Auch die Umsetzung von Flugverbotszonen durch die "austro control" soll anders geregelt werden.
Ein Insider über den Vorfall in NEWS: "Das war nichts anderes als eine missglückte Werbeaktion für die Notwendigkeit der Abfangjäger."
Die ganze Story finden Sie im neuen NEWS
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