Austria und Pasching halten mit Rapid Schritt: GAK büßt weiter Punkte ein
- FC Pasching feiert seinen siebenten Sieg in Folge
- Mattersburg mit 1. Auswärtspunkt seit über einem Jahr
·Sturm war für Rapid gar kein Problem!
Hütteldorfer nach 2:0-Sieg wieder an Tabellenspitze
·Austria gewinnt bei Aufsteiger Wacker
Pasching schlägt Admira, GAK büßt weiter Boden ein
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Das Rennen an der Spitze der T-Mobile-Bundesliga ist nach der 15. Runde zu einem Dreikampf mutiert. Während Austria (2:0 bei Wacker Tirol) und der FC Superfund Pasching mit dem siebenten Sieg in Folge (4:2 bei Admira) mit Rapid Schritt hielten, büßte der GAK weiter Punkte ein. Der Titelvereidiger kam gegen Mattersburg nur zu einem 1:1-Heimremis und verpatzte damit auch die Generalprobe für das UEFA-Cup-Spiel am Donnerstag gegen Amica Wronki. Die Austria geht dagegen mit Selbstvertrauen in die Partie gegen Real Saragossa.
Vier Tage nach der Niederlage gegen Pasching kehrte die Austria wieder auf die Siegerstraße zurück, vermochte dabei aber nicht an spielerische Glanzleistungen der vergangenen Wochen anzuschließen. Das Ende der stolzen Serie von 13 Spielen ohne Niederlage, das anstrengende Programm und die Ausfälle von Afolabi und Kiesenebner sind auch am Titelfavoriten nicht spurlos vorbei gegangen. Sionko (71.) und Rushfeldt (81.) erlösten die routinierten Wiener aber in der Schlussphase.
"Das war ein Schlüsselspiel, weil wir zuletzt verloren haben. Es ist immer wichtig, vor dem UEFA-Cup ein Erfolgserlebnis zu haben", meinte Trainer Lars Söndergaard. Die Austria hofft, dass die beiden angeschlagenen Spieler bis Donnerstag ebenso fit werden wie Torjäger Rushfeldt, der nach seinem 14. Saisontreffer mit Verdacht auf eine Zerrung vom Feld ging. "Ich denke wir werden Rushfeldt hinbekommen", gab sich Söndergaard zuversichtlich.
Mayrleb Führender in Torschützenliste
An Zielsicherheit wird Rushfeldt derzeit nur von Christian Mayrleb übertroffen. Mit sechs Treffern innerhalb von acht Tagen übernahm der Oberösterreicher in Diensten von Pasching die Führung in der Torschützenliste (15). In der Südstadt eröffnete Mayrleb schon in der zweiten Minute den Trefferreigen und fixierte in der 83. Minute per Elfmeter den 4:2-Endstand. "Wenn man Woche für Woche trifft, ist das toll. Ich will so viele Tore wie möglich machen und wir wollen so viele Punkte wie möglich holen", sagt der Goalgetter.
Pasching ist seit 11. September (1:2 in Tirol) ohne Punkteverlust, in der ersten Hälfte gegen die Admira war von Souveränität trotz der frühen Führung aber nichts zu sehen. "Nach 20 Minuten haben wir aufgehört, Fußball zu spielen. In der Pause haben wir einige Dinge angesprochen. Kompliment an meine Mannschaft, die zweite Hälfte war vom Allerfeinsten", erklärte Trainer Georg Zellhofer.
Austria und Pasching setzten sich fünf Punkte von Meister GAK ab, der innerhalb von vier Tagen fünf Zähler abgab. Müdigkeit nannten einige Spieler als Grund für das enttäuschende Remis trotz 1:0-Pausenführung. "Ich bin unglücklich, aber nicht enttäuscht. So dürfen wir aber am Donnerstag im UEFA-Cup nicht spielen", meinte Trainer Walter Schachner.
Punkt war für Mattersburg wie ein Sieg
Für die Mattersburger war der Punkt wie ein Sieg. Nach 19 Auswärtsniederlagen in Serie holten sie den ersten Auswärtspunkt seit über einem Jahr, seit dem 2:1-Sieg gegen Kärnten am 19. Oktober des Vorjahres. "Die Fragerei nach der Auswärtsschwäche ist jedem schon auf die Nerven gegangen. Das haben wir auch auf dem Platz gezeigt und verdient einen Punkt geholt", gab sich Torhüter Raimund Hedl erleichtert.
Keinen Sieger gab es im Duell zwischen Schlusslicht SW Bregenz und SV Salzburg. SW-Coach Regi van Acker trauerte aber dem zweiten Sieg in Folge nach. "Am Anfang der Woche wäre ich mir vier Punkten zufrieden gewesen, jetzt bin ich es nicht, weil heute drei möglich gewesen wären. Dann wäre der Abstand in der Tabelle nicht so groß. Ich bin auch enttäuscht, weil wir in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft waren und unsere Chancen nicht genutzt haben." Salzburg stoppte nach vier Niederlagen in Folge die Talfahrt. "Im Endeffekt kann ich mit dem 1:1 leben. Ein Punkt war das Minimalziel damit der Abstand gewahrt bleibt", erklärte Sportmanager Peter Assion. (apa/red)
