Sorgen beim "Herminator": Genesungs- verlauf nicht mehr zufriedenstellend!
- "Schön langsam tritt ein Stopp der Genesung ein"
- Maier über Ziele: "Weiß nicht, wo ich hinsteuern soll"
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in fetzigen Rennanzügen
Nach seiner wundersamen Entwicklung vom Schwerverletzten zum Gesamt-Weltcup-Sieger ist Österreichs Ski-Superstar Hermann Maier über den momentanen Heilungsverlauf besorgt. "Schön langsam tritt ein gewisser Stopp der Genesung ein. Das Problem ist die gesamte rechte Seite", erklärte der Salzburger, der rund zweieinhalb Jahre nach seinem Motorrad-Unfall in Radstadt im März 2004 zum vierten Mal in seiner Karriere den Gesamt-Weltcup gewann.
"Ich kann nicht mehr so hemmungslos sein im Training wie früher. Ich muss mich zurückhalten, bin nicht so belastbar wie früher", so Maier, der seit seinem Unfall vor allem in seiner einstigen Paradedisziplin Riesentorlauf (13 Weltcup-Siege) Probleme hat. "Der Riesentorlauf ist die Disziplin, in der mir noch das absolute Vertrauen fehlt", meinte der Flachauer, der in Sölden Rang 15 belegte.
Nun freut sich der "Herminator" auf die Übersee-Rennen, mit denen für ihn der Winter erst so richtig beginnt. "Die großen Ziele kommen noch. Die schnellen Disziplinen, da will ich da sein", so Maier, der am 13. November Richtung Amerika aufbricht und sich u.a. auf die richtige Schuhabstimmung (Lange oder Atomic) konzentriert.
Zu seiner Erwartungshaltung im WM-Winter meinte Maier: "Letztes Jahr zur gleichen Zeit habe ich überhaupt nicht gewusst, wo ich stehe. Und im Frühjahr war ich plötzlich Gesamt-Weltcup-Sieger. Heuer weiß ich auch nicht genau, wo ich hinsteuern soll."
(apa/red)
