Barcelona blamiert sich im spanischen Cup: 0:1 gegen den Drittligisten Gramanet
- Auch Villareal ist bereits nicht mehr im Bewerb
- CL-Sieger FC Porto unterliegt ebenfalls im Pokal
Villareal ist nach einer 1:2-Niederlage am Donnerstagabend beim Drittligisten Gerona der fünfte Erstliga-Klub, der gleich in der ersten Runde des spanischen Fußball-Cups gescheitert ist. Bereits am "schwarzen Mittwoch" waren Titelverteidiger Saragossa, Tabellenführer FC Barcelona, Meister Valencia und Espanyol Barcelona ausgeschieden. Die größte Pleite leistete sich der bisher ungeschlagene Tabellenführer FC Barcelona mit dem 0:1 nach Verlängerung gegen den Drittligisten Gramanet.
Meister und UEFA-Cup-Sieger FC Valencia (0:1 bei Lleida), Cupholder und Austrias UEFA-Cup-Gegner Real Saragossa (1:2 bei Gimnastic) sowie Espanyol Barcelona (3:5 im Elferschießen nach einem 1:1 bei Terrassa) blamierten sich jeweils gegen Zweitdivisionäre.
Der FC Barcelona hatte sich fest vorgenommen, diesmal die "Copa del Rey" (Königspokal) ernst zu nehmen. Aber die Angreifer um Samuel Eto'o und Henrik Larsson, die zuletzt Tore wie am Fließband produziert hatten, bissen sich an der Abwehr der Drittliga-Kicker die Zähne aus. "Wir hätten noch eine Woche weiterspielen können und doch kein Tor geschossen", meinte der verärgerte Trainer Frank Rijkaard. Ironie des Schicksals: Barcas B-Elf hatte ihr Liga-Spiel bei Gramanet vor zehn Tagen 3:1 gewonnen.
Claudio Ranieris Stuhl wackelt
Noch bitterer ist das Pokal-Aus für den FC.Valencia. Der Meister verlor in den vergangenen zehn Tagen vier Spiele. Der Stuhl von Trainer Claudio Ranieri beginnt zu wackeln. "Wenn wir eine Entscheidung treffen müssen, werden wir das ohne Zögern tun", drohte Klubchef Juan Bautista Soler. Der Präsident läuft allerdings selbst Gefahr, von den Fans als "Unglücksbringer" abgestempelt zu werden.
In portugiesischen Cup erwischte es den FC Porto mit einem 1:2 in der Fremde gegen Vitoria Guimares. Einen 9:0-Kantersieg feierte Penafiel gegen den Drittliga-Klub Nazarenos. Der Österreicher Rolf Landerl kam bei diesem Schützenfest nicht zum Einsatz. (apa)
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