Kurz-Auftritt für Serena Williams in Linz: Zwei-Satz-Niederlage gegen Qualifikantin!
- Russin Alina Jidkowa wurde für Star zum Stolperstein
- Erste Auftakt-Niederlage seit mehr als vier Jahren
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Serena Williams und
Rafael Nadal die Nr.1
Der Topstar des Generali Ladies in Linz musste sich gleich im ersten Match geschlagen geben. Eine nicht fitte Serena Williams unterlag am Mittwoch in der zweiten Runde der russischen Qualifikantin Alina Jidkowa nach 1:31 Stunden mit 6:7(5),2:6 und hat damit erstmals seit viereinhalb Jahren (Amelia Island 2000) gleich ihr Auftaktmatch verloren. Jidkowa trifft im Viertelfinale auf ihre als Nummer neun gesetzte Landsfrau Jelena Bowina, die sich glatt mit 6:3,6:1 gegen Marion Bartoli (FRA) durchsetzte. Barbara Schett setzte sich in der ersten Runde gegen Martina Sucha aus der Slowakei in zwei Sätzen durch.
"Ich bin wirklich enttäuscht, aber ich fühle mich schwindlig und habe überhaupt keine Energien", sagte die erschöpft wirkende Serena, die es auf ein möglicherweise schlechtes Essen zurück führte. "Ich weiß es nicht, ich habe diese Symptome schon gestern im Training gehabt. Ich fühle mich so müde", sagte die sechsfache Grand-Slam-Siegerin und frühere Nummer eins. Sie werde jedenfalls den Doktor aufsuchen.
Keine Gedanken an ein w.o.
Trotzdem hatte Williams Chancen, das Match zu gewinnen. Sie egalisierte einen 1:4-Rückstand nach schlechtem Start und musste sich im Tiebreak mit 5:7 beugen. Danach gab sie aber gleich ihren Aufschlag ab und Jidkowa ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Ob Williams auch ans Aufgeben gedacht hat? "Ich hasse es, aufzugeben und wollte das auch dem Publikum nicht antun. Ich kann das einfach nicht tun", sagte die 23-jährige Afro-Amerikanerin. "Ich werde das nächste Mal wieder kommen. Es wäre einfach nur fair, wiederzukommen", versprach sie.
Das Masters ist kein Muss
Gedanken an das Masters waren ihr in diesem Moment egal. "Wenn ich es schaffe, dann ist es gut, wenn nicht, dann habe ich mehr Zeit zum Trainieren", erklärte Williams. Als aktuelle Nummer neun im Race zu den WTA-Championships in Los Angeles (in der Woche ab 8. November) wäre sie nur Ersatzfrau, weil sich nur die Top acht qualifizieren.
Qualifikantin Jidkowa spielte ihr Spiel
Die Überraschungssiegerin Jidkowa freute sich riesig über ihren bisher größten Erfolg und wollte nicht recht an die Beeinträchtigung ihrer Gegnerin, die sich im zweiten Satz bei 1:2 auch behandeln ließ, glauben. "Es ist großartig, hier im Viertelfinale zu stehen. Ich habe mich nicht auf Serena konzentriert, sondern auf mein Spiel." Ob die Übelkeit ihr einen Vorteil verschafft hat? "Ich glaube nicht."
Für Serena Williams endete damit ihr erster Auftritt in Österreich ganz anders als jener ihrer großen Schwester Venus. Diese war im Jahr 2000 bis ins Finale vorgestoßen.
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