Babsis Zukunft bleibt offen: Schett gibt Zukunftspläne nach Aus in Linz bekannt
- Barbara Schett: "Für mich ist die Entscheidung gefallen"
- Plus: Top-Star Serena Williams ist in Linz am Start
·Serena Williams der
Top-Star in Linz!
US-Amerikanerin spielt erstmals in Österreich
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Turnierraster und aktuelle Resultate auf einen Blick
·Tennis: Schett in Linz vs. Qualifikantin
Fed Cup-Team: Tirolerin, Wartusch und Bammer
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Serena Williams und
Rafael Nadal die Nr.1
Am Montag startete in Linz das mit 585.000 Dollar dotierte Generali Ladies. Und das Turnier kann mit einem absoluten Top-Star aufwarten: Powerfrau Serena Williams feiert in Linz ihre Österreich-Premiere! Möglicherweise wird es auch einen tränenreichen Abschied geben: Barbara Schett, die seit einiger Zeit über ein Karriere-Ende nachdenkt, könnte heuer das letzte Mal dabei sein.
Auch wenn sie sich noch nicht in die Karten blicken lassen wollte, so könnte in der Karriere von Barbara Schett das Generali Ladies in Linz das letzte Turnier in Österreich sein. Die 28-jährige Tirolerin, die schon seit längerem über ihre Zukunft nachdenkt, will allerdings erst nach ihrem Ausscheiden preisgeben, ob sie auch 2005 noch weitermacht. "Ich habe mir in den vergangenen Wochen sehr viele Gedanken gemacht, für mich ist die Entscheidung gefallen. Da wird sich jetzt nicht mehr viel ändern, ob ich hier jetzt die erste Runde gewinne oder verliere oder auch das Turnier gewinne, ist egal."
Mehr wollte Schett dazu vorerst nicht sagen, doch schon bei den US Open war der Plan aufgetaucht, dass sie möglicherweise bei den Australian Open im Jänner 2005 ihr letztes Turnier spielen könnte. "Ich werde es euch nach dem Turnier wissen lassen", wies die Innsbruckerin jedes Nachfragen zurück. "Ich konzentriere mich jetzt ganz auf das Einzel und das Doppel hier." Seit dem späten Montagnachmittag kennt Barbara Schett auch ihre Erstrunden-Gegnerin: Die Tirolerin spielt gegen die Slowakin Martina Sucha, die als Nummer 72 der Welt immerhin 27 Plätze vor Schett liegt. Im Head-to-Head der Beiden führt allerdings Österreichs Nummer eins mit 2:0, beide Spiele fanden auf Sand statt.
"Habe mich gut vorbereitet"
Schett wird erstmals am Mittwoch im Einzel zum Einsatz kommen, im Doppel spielt sie bereits am Dienstag an der Seite ihrer Fed-Cup-Teamkollegin und Freundin Patricia Wartusch. "Ich habe mich in den letzten Wochen gut vorbereitet, hatte zwar nicht viele Matches aber ich fühle mich ganz wohl", meinte Schett, die zuletzt in Salzburg trainiert hat. "Der Center Court hier ist gewöhnungsbedürftig vom Absprung und von der Distanz her."
Die Tirolerin will es besser machen als im Vorjahr, als sie in Runde eins an Petra Mandula gescheitert und nach einer schwachen Leistung auch noch mit einigen Pfiffen verabschieden worden war.
"Das hat mich total verletzt, dass ich ausgepfiffen worden bin. Ich habe ich es schwer verdaut, aber ich habe mir auch gedacht, so oft kommt die Möglichkeit nicht mehr, in Österreich spielen zu können", sagte Schett. Doch das ist vergessen, der Blick ist nach vorne gerichtet. Sollte Schett die erste Runde meistern, trifft sie entweder auf ihre langjährige Doppelpartnerin Patty Schnyder (SUI-7) oder Jelena Jankovic (SCG).
Schett spielt auch im Fed-Cup-Halbfinale
Nach Linz spielt Schett heuer nur noch beim Fed-Cup-Halbfinale (24./25.11.) in Moskau. Nach dem Ausfall der verletzten Barbara Schwartz fährt das ÖTV-Team ja mit noch weniger Chancen zum Duell gegen die Gastgeber. "Auch mit Babsi wäre es sehr schwer gewesen, gegen Russland zu gewinnen. Wenn die mit der zweiten oder dritten Garde kommen, sind sie vom Ranking her immer noch besser als wir", sagte Schett, die am Montag als 99. gerade noch in die Top 100 zurück gekehrt ist. "Wir fahren ohne Erwartungen hin und sind krasse Außenseiter. Wenn wir gewinnen, ist es eine Riesenüberraschung, wenn wir verlieren, hat es sich eigentlich eh jeder gedacht. Es ist eh schon super, dass wir im Semifinale sind."
Zu diesem Umstand wollte Schett auch noch etwas los werden. Der sechste Platz der Fed-Cup-Damen in der Mannschaftswertung zur Wahl der "Sportler des Jahres" hat sie gewurmt. "Das tut schon weh. Vielleicht lag es daran, dass Daviscup noch nicht so lange her ist. Aber man merkt, dass Damentennis nicht so populär ist wie Herrentennis". Die Daviscup-Herren, die "nur" den Klassenerhalt geschafft haben, waren auf Platz zwei gelandet. (apa)
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