Manchester United: Gespräche um Übernahme durch US-Milliardär beendet
- Übernahme durch US-Milliardär nicht im Klub-Interesse
- Es gibt aber weiter Gespräche über langfristige Zukunft
·Arsenal kann auch ohne Briten siegen
Coach stellt gegen Crystal Palace 16 Legionäre auf
Die Gespräche von Manchester United und Malcolm Glazer über eine Übernahme des englischen Fußball-Klubs durch den US-Milliardär sind abgebrochen worden. Der Verein teilte der Londoner Börse mit, dass eine Übernahme durch Glazer nicht im Interesse des Vereins sei.
Durch seine Kaufaktionen für rund 100 Millionen Euro in den vergangenen Wochen hatte sich Glazer bereits 28,11 Prozent der "ManU"-Aktien gesichert. Ab einem Anteil von 30 Prozent ist der Besitzer der US-amerikanischen Football-Spitzenmannschaft Tampa Bay Buccaneers verpflichtet, den anderen Anteilseignern ein offizielles Übernahme-Angebot zu machen.
Manchester gilt als reichster Klub der Welt
"Der Vorstand hat Glazer über seine Sicht der Dinge informiert und die Diskussion angesichts der derzeitigen Vorschläge beendet", teilte der Verein mit. Allerdings würden Gespräche mit Glazer und anderen über eine langfristige Zukunft geführt. Die größten Aktionäre an dem Klub sind JP McManus and John Magnier. Die beiden Iren halten über ihre Firma "Cubic Expression" 28,89 Prozent der Aktien.
Manchester United gilt als der reichste Fußball-Klub der Welt. Analysten hatten im Februar dieses Jahres den Kaufpreis auf rund 1,2 Milliarden Euro taxiert. In den vergangenen Wochen hatten sich einflussreiche Fan-Gruppen gegen den Aufkauf gewehrt. Bereits 1999 hatten sie geholfen, einen Übernahme-Versuch von Medien-Mogul Rupert Murdoch zu verhindern. (apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Facebook10:40
Überfall nach PostingAustralien: 17-Jährige zeigte sich mit viel Geld, daraufhin folgte bewaffnete Attacke
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.
