Endspurt im Wahlkampf: Radioansprachen von George W. Bush und John F. Kerry!
- Bush präsentierte sich dabei abermals als Führer
- Kerry will im Fall seiner Wahl für Mittelklasse kämpfen
·Endspurt: Bush & Kerry sind gleichauf
Nur 49 Prozent mit Bush- Amtsführung zufrieden
·In Florida droht ein neues Wahlchaos!
Briefwähler empört: 58.000
Stimmzettel verschwunden
·NEWS: Österreicher wünschen sich Kerry
Umfrage: 72 % Prozent hoffen auf Sieg bei Wahl
·Deutsche glauben an Sieg von Kerry
59:31 % für Demokraten. PLUS: "Bild" ist für Bush
·BILDER: Bush mit
"Top Gun"-Auftritt!
Filmreifer Wahlkampf des US-Präsidenten in Florida
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Wenige Tage vor der US-Präsidentenwahl haben sich Amtsinhaber Bush und sein Herausforderer Kerry noch einmal in Rundfunkansprachen an die Bürger des Landes gewandt. Bush präsentierte sich dabei erneut als Führer, der die innere Sicherheit der USA gestärkt habe und am besten in der Lage sei, den Terrorismus zu bekämpfen. Kerry kündigte an, im Fall seiner Wahl für die Mittelklasse zu kämpfen.
Zentrales Thema im Wahlkampf war am Wochenende die Reaktion auf das jüngste Video von Osama bin Laden. Sowohl der republikanische Amtsinhaber als auch sein demokratischer Herausforderer bekräftigten dabei ihre Entschlossenheit, den Terror wirksam einzudämmen. Kerry machte Bush allerdings auch dafür verantwortlich, dass der Chef des Terrornetzwerks Al Kaida bislang noch nicht gefasst wurde.
Bush sagte am Freitag bei einem Wahlkampfauftritt in Toledo im US- Staat Ohio: "Lassen Sie mich eines klarstellen: Die Amerikaner werden sich von einem Feind unseres Landes nicht einschüchtern oder beeinflussen lassen. Ich bin sicher, dass Senator Kerry hier mit mir übereinstimmt." Kerry erklärte bei seinem Auftritt in West Palm Beach in Florida, dass in diesem Punkt alle US-Bürger einer Meinung seien: "Es gibt nur ein Amerika, und wir sind alle darin vereint, diejenigen zu jagen, zu fangen oder zu töten, die jene Anschläge (vom 11. September 2001) verübt haben. Und wir haben immer gewusst, dass Osama bin Laden dahinter steckt."
In den jüngsten landesweiten Umfragen lag Bush leicht in Führung: In einer Erhebung des Fernsehsenders ABC kam er auf 50 Prozent, Kerry erreichte 47 Prozent. Einer Umfrage des Senders Fox zufolge entfielen auf Bush ebenfalls 50 Prozent, Kerry kam demnach auf 45 Prozent. (apa)
