Montag, 1. November 2004

Hochspannung im Wahl-Endspurt: Bush und Kerry weiterhin praktisch gleichauf!

  • Nur 49 Prozent zeigen sich mit Bush zufrieden
  • Kerry verspricht Verbesserung der Sicherheitslage

Einen Tag vor den Wahlen in den USA liegen die beiden Spitzenkandidaten für das Präsidentenamt weiter gleichauf. Laut der von "Wall Street Journal" (WSJ) und dem Sender NBC in Auftrag gegebenen und am Sonntag veröffentlichten Umfrage kommt der republikanische Amtsinhaber Bush auf 48 Prozent, sein Herausforderer Kerry von der Demokratischen Partei auf 47 Prozent. Auf networld.at sind Sie in der Wahl-Nacht über die neuesten Ereignisse immer top-informiert!

Die allgemeine Zufriedenheit mit Bush wurde in der Umfrage mit 49 Prozent notiert, wobei ein Wert unterhalb der 50-Prozent-Marke als kritisch für einen Kandidaten gilt, der sich um eine zweite Amtszeit bewirbt. Die Umfrage wurde unter 1.000 potenziellen Wählern am Freitag und Sonntag vorgenommen. In einer WSJ/NBC-Umfrage von Mitte Oktober wurden beide Spitzenkandidaten bei 48 Prozent gesehen. Für den unabhängigen Kandidaten Ralph Nader ermittelte die Umfrage ein Prozent. Die Fehlerquote wurde mit 3,1 Prozent angegeben.

Kerry hat eine rasche Verbesserung der Sicherheitslage in den USA versprochen, sollte er die Wahl am Dienstag gewinnen. "Ich werde Amerika sicherer machen", erklärte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP am Sonntag. Er habe überzeugende und ernsthafte Schritte geplant, die schon in Kürze umgesetzt werden sollten. Sein Kabinett wolle er im Fall eines Wahlsiegs so schnell wie möglich zusammenstellen, sagte der Kerry weiter. In seinem Sicherheitsteam soll unter anderem der ehemalige UNO-Botschafter Richard Holbrooke vertreten sein.

(apa)

1.11.2004 14:39