Rechte marschieren in Potsdam auf: Eskalation bei Gegen-Demonstration!
- Steine und Flaschen auf Exekutive geworfen
- Polizei setzte daraufhin Wasserwerfer ein
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Rund 10.000 Rechts-extremisten gewaltbereit
Am Rande einer Demonstration gegen den Aufmarsch von Rechtsextremen in Potsdam haben sich gewalttätige Protestierer am Samstag Ausschreitungen mit der Polizei geliefert. Etwa 1000 linksgerichtete Demonstranten blockierten die Marschroute der etwa 250 Rechten, steckten Müllcontainer in Brand und griffen die Polizei an. Diese setzte Wasserwerfer ein.
Unterdessen verurteilten Redner bei der Kundgebung eines breiten Aktionsbündnisses den rechten Aufmarsch. Vor mehr als 1000 Demonstranten, darunter Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), sagte der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky: "In dieser Stadt darf nie wieder eine rechtsextreme Gefahr geduldet werden."
Die jungen Autonomen warfen nach Polizeiangaben Steine und Flaschen auf die Einsatzkräfte. Als sie aus Bauzäunen Barrikaden errichteten, lösten die Polizeibeamten die Blockade auf. Daraufhin schoben die Randalierer Müllcontainer auf die Straße und zündeten sie an. Die Feuerwehr löschte die Brände. Wegen der Ausschreitungen wählte die Polizei am Nachmittag für den Rechten-Aufmarsch eine andere Route. Sie sollte nicht mehr an der Innenstadt vorbei, sondern in die andere Richtung nach Osten führen. (apa)
