Unfassbare Bluttat in Frankreich: Junge erschießt eigene Eltern und seinen Bruder
- Hintergründe der Tat des 14-Jährigen völlig unklar
Ein 14-Jähriger aus einem Dorf in der Normandie hat in der Nacht auf Donnerstag gestanden, am Vorabend seine Eltern und den vier Jahre alten Bruder erschossen zu haben. Wie es zu diesem Familiendrama kommen konnte, bei der die zehnjährige Schwester des Schützen schwer verletzt wurde, blieb zunächst rätselhaft.
Das Haus der Familie in Ancourteville-sur-Hericourt wurde in der Nacht von der Polizei nach Hinweisen durchsucht, teilte die Gendarmerie mit. Der Bub ist in Polizeigewahrsam. Er hatte das Verbrechen nach Angaben eines Vertreters der Staatsanwaltschaft von Rouen fast gelassen zugegeben.
In dem kleinen Dorf herrschen Entsetzen und Ungläubigkeit angesichts der Tat, denn die Familie wie auch der junge Pierre galten als unauffällig und "ohne Probleme". Nach den tödlichen Schüssen mit einem Jagdgewehr, das offensichtlich dem Vater gehörte, hatte der 14-Jährige auf einem Fahrrad die Flucht ergriffen. 15 Kilometer von dem Tatort entfernt meldete er sich dann von einer Telefonzelle aus bei der Gendarmerie. Die Toten lagen in der Küche, in einem Zimmer und auf einer Treppe. Die Ermittler setzten ihre eingehende Suche in dem schmuckem Haus der Familie mit Swimmingpool im Laufe des Donnerstags fort.
(apa)
